Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 120

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1als Stradivario seine besten Instrumente bauten; die Stimmung um einen halben Ton tiefer stand als jetzt, so waren — wenn wir uns die Savart'sche Ausbruchsweise aneignen — alle Geigen dieses Meisters auf c2 gestimmt.
3Savart bezeichnet diesen seinen Fund als eine für die Wissenschaft und die Industrie gewonnene Thatfache. Ohne diese Bedingung lasse eine Geige viel zu wünschen übrig. Wenn die Luft c2s2 gebe, seien die tiefen Töne schlecht; gebe sie h1 oder a1, so sprächen die hohen Töne schlecht und die tiefen gleich den Bratschentönen an.
5Um zu ermitteln, welche Einwirkung das Luftvolumen auf die Stärke des Tones ausübt, ersann Savart eine vierkantige Geige, deren Boden wie der Kolben in einer Luftpumpe verschließbar war. Durch das Hinauf- und Harabschieben dieses beweglichen Bodens stellte sich heraus, daß der Ton bei einer gewissen Lage des Bodens, also auch nur bei einem bestimmten Luftvolumen, die größte Kraft und Reinheit habe.
7Die Folgerungen, welche Savart aus allen diesen Beobachtungen zog, lassen sich in folgenden Sätzen zusammenfassen:
91. Der Ton der Decke und des Bodens muß bei guten Geigen um einen ganzen oder halben Ton (zwischen c1s2 und d2 für die Decke, und zwischen d2 und d1s2 für den Boden) variieren.
112. Decke und Boden, welche für sich allein nicht dieselbe Zahl von Schwingungen, mithin nicht den gleichen Ton geben, schwingen vereinigt am Einklang.
133. Auch die in einer Geige eingeschlossene Luft

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