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Scan 121
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1schwingt mit Decke und Boden fest im Einklang und als ein System, dessen Theile alle in Wechselwirkung mit einander stehen.
34. Die Stärke der Töne hängt von der Luftmasse ab, welche die Violine einschließt und die zu den anbern Elementen immer in einem gewissen Verhältnisse (der Ton c2 bestätigt dies an) stehen muß, welches leicht zu bestimmen ist.
5Für die Kunst des Violenbaues war jedoch mit diesen Resultaten so gut wie gar nichts gewonnen.
7Decke und Boden werden, wenn sie, wie es sein soll, gleich dick und gleich sorgfältig gearbeitet sind, immer von selbst um einen Ton differieren, weil das Ahornholz steifer und dichter ist als das Nichtenholz. Wenn ferner Savart bemerkt, die in dem Geigencorpus eingeschlossene Luft müsse das c2 geben, so wäre das vielleicht ganz finnreich, wenn die Geige nur diesen Ton oder seine Akkordtheile zu geben hätte. Aber die Geige muß auch eis, dis, finz alle Töne der ganzen Chromatischen Scala mit gleicher, möglichster Schönheit geben, und da ist der Ton der beiden Bretter sowohl, als des Hohlkörpers der Geige von gar keinem Belange, ja eher hindernend als fördernd. Bei größeren Geigen, Violas und Violoncellos sind diese Verhältnisse gar nicht mehr möglich, und dennoch gibt es so gute Violas und Cellos als Violinen. Außerdem hat Zimmer die Zahlverhältnisse, welche sich bei den Schwingungen der beiden Decken an Violinen Stradivario's und Guarnerio's zeigten; so wie jene, die bei der Untersuchung des Tones, der in Violinen der leichten Meister eingeschlossenen Luft sich ergaben, auch bei fehlt mangelhaften Violinen one of two readings
8Decke und Boden werden, wenn sie, wie es sein soll, gleich dick und gleich sorgfältig gearbeitet sind, immer von selbst um einen Ton differieren, weil das Ahornholz steifer und dichter ist als das Nichtenholz. Wenn ferner Savart bemerkt, die in dem Geigencorpus eingeschlossene Luft müsse das c4 geben, so wäre das vielleicht ganz finnreich, wenn die Geige nur diesen Ton oder seine Akkordtheile zu geben hätte. Aber die Geige muß auch eis, dis, finz alle Töne der ganzen Chromatischen Scala mit gleicher, möglichster Schönheit geben, und da ist der Ton der beiden Bretter sowohl, als des Hohlkörpers der Geige von gar keinem Belange, ja eher hindernend als fördernd. Bei größeren Geigen, Violas und Violoncellos sind diese Verhältnisse gar nicht mehr möglich, und dennoch gibt es so gute Violas und Cellos als Violinen. Außerdem hat Zimmer die Zahlverhältnisse, welche sich bei den Schwingungen der beiden Decken an Violinen Stradivario's und Guarnerio's zeigten; so wie jene, die bei der Untersuchung des Tones, der in Violinen der leichten Meister eingeschlossenen Luft sich ergaben, auch bei fehlt mangelhaften Violinen one of two readings
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