Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 123

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1bau aufzufinden, wurden von den Instrumentenmachern auch alle bekannten Holzarten versucht; wie z. B. Gedernholz zur Decke, Ebenholz, Sanbelholz, Schlangenholz zu Boden und Zargen, selbst eine Geige aus Schildpatt hatte man gemacht. Alle diese wurden natürlich viel kostbarer als gewöhnliche Geigen, taugten aber als musikalische Instrumente alle nichts. Noch schlechter fielen Violinen von Silber, Kupfer und von Messing aus.
3Diese Versuche, sowie alle Untersuchungen Savarts über die Einrichtung und den Zweck der einzelnen Bestandthelle der Violine, sowie die weiteren Versuche, die von ihm und vor ihm schon von Chantot und Andern gemacht wurden, diesem Instrumente eine andere Gestalt, als die gewöhnliche, zu geben, haben Eines recht überzeugend herausgestellt, nemlich: daß das Geigenmodell, wie wir es aus der classischen Zeit der Italienier überkommen, in Bezug auf bequeme Handhabung, Wohlklang und Macht des Tones das Beste ist; das sich überhaupt auffinden läßt. Damit hat Savart beim Geigenbau, wenn auch indirect, einen größern Dienst geleistet, als durch alle seine positiven Regeln; denn damit ist zugleich auf das Unzweckthafteste die Richtung vorgezeichnet, welche diese Kunst einzuführen hat, um Vollendetes zu liefern. Diese Richtung besteht, wie schon oben bemerkt wurde, in dem freiem Anschließen an die von den großen Cremoneser Geigenbauern hinterlassenen Muster.
5Hätten die nachfolgenden Instrumentenmacher mehr Selbstverläugnung besessen und nicht, in dem Dünkel besangen, die Gasse besser machen zu wollen und originell zu erscheinen, die gute Methode der Italiener

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