Books › Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864 › scan 139
Scan 139
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
5 lines. Read by computer on 1 October 2026, twice; the two readings disagreed in places. No printed page number was found. See the scan on archive.org.
1gleicher Länge und Spannung mit deren Gewichten verglich. Die Gewichte gleich langer Stücke müssen in gleichem Verhältniß geringer werden, wie die Quadrate der Schwingungszahlen wachsen. Bei dem d und G des Violoncell's z. B. sind die Längen gleich und auch die Spannungen nur wenig verschieden; die Schwingungszahlen verhalten sich wie 3:2, ihre Quadrate also wie 9:4, und in der That stehen die Gewichte von 1 Par. Fuss dieser Saiten nahe im Verhältniß von 4:9; daß die d-Saite etwas schwerer ist, als das genaue Einhalten dieses Verhältnisses erfordern würde, macht für dieselbe ein kleines Uebergewicht der Spannung nötig. Ahnliche Betrachtungen gelten für das D und G des Contrabasses, deren Schwingungszahlen sich nahe wie 3:4 verhalten.
3Die Streichinstrumente besitzen außer den Tönen, welche die frei schwingenden oder die auf dem Griffbrette verkürzten Saiten geben, noch ein höheres Register in den sogenannten Flagelett-Tönen. Der Künstler, welcher auf der e-Saite z. B. die zweite Oberoktave der leeren Saite, nämlich e₄ angeben will, berührt diese Saite in 1/₄ ihrer Länge, vom Stege aus gerechnet, mit dem Finger, ohne sie zugleich auf das Griffbrett aufzudrücken und gibt in 1/₈ der Länge, vom Steg aus genommen, einen raschen und doch zarten Strich mit dem Bogen. Die Saite teilt sich dann in vier gleiche, schwingende Abtheilungen. Um die Duodecime h₈ zu spielen, ist es nötig, die Saite in 1/₉ ihrer Länge zu berühren und in 1/₈ vom Stege aus anzustreichen. Sie teilt sich dabei in drei gleiche schwingende Stücke. Eine Berührung in 1/₈ würde eine Abtheilung in fünf gleiche one of two readings
4Die Streichinstrumente besitzen außer den Tönen, welche die frei schwingenden oder die auf dem Griffbrette verkürzten Saiten geben, noch ein höheres Register in den sogenannten Flagelett-Tönen. Der Künstler, welcher auf der e-Saite z. B. die zweite Oberoktave der leeren Saite, nämlich e₄ angeben will, berührt diese Saite in 1/₄ ihrer Länge, vom Stege aus gerechnet, mit dem Finger, ohne sie zugleich auf das Griffbrett aufzudrücken und gibt in 1/₈ der Länge, vom Steg aus genommen, einen raschen und doch zarten Strich mit dem Bogen. Die Saite teilt sich dann in vier gleiche, schwingende Abtheilungen. Um die Duodecime h₃ zu spielen, ist es nötig, die Saite in 1/₉ ihrer Länge zu berühren und in 1/₈ vom Stege aus anzustreichen. Sie teilt sich dabei in drei gleiche schwingende Stücke. Eine Berührung in 1/₈ würde eine Abtheilung in fünf gleiche one of two readings
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.