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Scan 140
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1Theile hervorufen und die Ton der zweiten Oberoktave, also gis4, geben. Auf diese Weise behandelt, geben die 4 Saiten der Violine die folgenden Flagelett-Töne:
3Grundton Oberton
4Abtheil: 1 2 3 4
5g g1 d2 g2
6d1 d2 a2 d3
7b1 a2 e3 a3
8e1 e2 h3 e4
10Noch andere Flagelett-Töne lassen sich durch Doppelgriffe bilden, indem ein fest aufgesetzter Finger die Saite erst verkürzt und ein zweiter durch Berührung in 1/2, 1/4 und 1/8 des übrig bleibenden Stückes die beschriebenen Abtheilungskarten hervorruft. *)
12In diesem Orte haben wir auch die sogenannten Combinationstöne zu erwähnen. Man schreibt ihre Entdeckung, obgleich sie lange vorher schon von deutschen Musikschriftstellern besprochen werden, Tartini zu und nennt sie deshalb auch tartinsche Töne.
14*) Die ausgedehnteste Anwendung der Flagelett-Töne finden wir bei Paganini. Die gute Schule verschmäht es jedoch, ihn hierin nachzunehmen. Spohr spricht sich so darüber aus: „Wäre das Flagelett auch selbst ein Gewinn für die Kunst und eine Bereicherung des Violinspiels, die der gute Geschmack billigten könnte, so wäre es durch Aufopferung eines großen vollen Tones doch zu thun erlaubt werden, denn mit diesem ist es unvereinbar, weil die künstlichen Flagelett-Töne nur bei ganz schwachem Bezug an sprechen und auf diesem ein großer Ton unmöglich ist." Spohr gestattet nur die Octave, die Quinte der Octave und die Doppeltöne, und rät, dieselben des bessern Klanges wegen an der Stelle der ebenso klingenden natürlichen Töne zu greifen. one of two readings
15*) Die ausgedehnteste Anwendung der Flagelett-Töne finden wir bei Paganini. Die gute Schule verschmäht es jedoch, ihn hierin nachzunehmen. Spohr spricht sich so darüber aus: „Wäre das Flagelett auch selbst ein Gewinn für die Kunst und eine Bereicherung des Violinspiels, die der gute Geschmack billigten könnte, so wäre es durch Aufopferung eines großen vollen Tones doch zu thun erlaubt werden, denn mit diesem ist es unvereinbar, weil die künstlichen Flagelett-Töne nur bei ganz schwachem Bezug anprechen und auf diesem ein großer Ton unmöglich ist." Spohr gestattet nur die Octave, die Quinte der Octave und die Doppeltöne, und rät, dieselben des bessern Klanges wegen an der Stelle der ebenso klingenden natürlichen Töne zu greifen. one of two readings
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