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Scan 142
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1von 100 Schwingungen (also 2. Octaven unter dem tieferen jener beiden) vernommen wird.
3Die beiden obers der hier angegebenen Punktreihen versinnlichen die Folge der Schwingungen von Grundton und Terz; die Punkte der dritten Reihe entsprechen dem Zusammentreffen der Schwingungsbewegung in beiden Wellensystemen, welche über den Punktreihen, sowohl einzeln als auch in ihrer Resultante, verzeichnet sind. Man bemerkt, daß auf 5 Schwingungen des höheren Tones eine Ab- und Zunahme der Intensität stattfindet. — Nach demselben Gesetze ergeben sich bei allen andern Intervallen die entsprechenden Combinationstöne.
5Die Tonstärke hängt allein von der Größe der Schwingungen ab. Je größer die Kraft ist, welche die Saite aus ihrer Ruhelage a, f, b, in Schwingung versetzt, desto größer wird die Schwingungswerte c, d, sein, und je größer diese ist, um so stärker wird die Saite erklingen. Durch das Anwachsen oder Abnehmen der Schwingungswerte wird zwar ein Aufschwellen oder Abnehmen der Tonstärke, aber keineswegs eine Änderung der Schwingungszahl, also keine Änderung der Tonhöhe erzeugt.
7Es ist für die Instrumentalmusik von keiner geringen Bedeutung, daß die Bedingungen der Tonstärke von denjenigen der Tonhöhe geschieden sind durch die Natur der elastischen Kraft, welche großen und kleinen Schwingungen (ein und desselben Tones) die gleiche Dauer sichert. Jedes crescendo oder decrescendo würde sonst von einer Änderung der Tonhöhe begleitet
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