Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 155

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1"Um einen vollen und kräftigen Ton zu haben, gibt man jeder Geige gern den stärksten Bezug, den sie verträgt, nemlich einen solchen, bei dem alle Töne noch leicht und schnell ansprechen und das Instrument nicht gedämpft klingt. Verliert eine Geige aber bei etwas schwächerem Bezug nicht an Ton, so ist ein solcher von mittlerer Stärke noch empfehlenswerther, da sich bei ihm zum großen Ton Eleganz und Zierlichkeit des Spiels um so leichter hinzufügen läßt.
3"Das Verhältniß der Stärke der Saiten untereinander muß so sein, daß der Ton auf allen vier Saiten gleiche Kraft und Fülle hat. Eine Ungleichheit derselben in der Stärke des Tons, die durch Stimme und Steg nicht wegzuschaffen war, läßt sich durch mindere oder größere Stärke einzelner Saiten oft noch ausgleichen.
5"Hat man die Stärke des Bezuges einmal aufgefunden, so muß man immer dabei bleiben, denn ein öfterer Wechsel von starken und schwachen Saiten ist für das Instrument und den Spieler nachtheilig. Man kaufe daher nur solche Saiten, deren Stärke dem Instrument, welches man spielt, angemessen ist. Bei dem Aussuchen derselben verlasse man sich nicht auf das Augenmaß, welches leicht trügt, und daher keine Sicherheit für die immer gleiche Stärke der Besaitung gibt, sondern man bediene sich dabei eines Saitenmessers."
7Das Verhältniß der Stärke der verschiedenen Saiten im allgemeinen betreffend, müßte nach einem Saitenmesser, bei welchem die halbstärke Quinte 3 1/2, das Violoncello-C 16 misst, das Violin-a 4 1/2, das d 8, das g 5 1/2 messen.
9Es ist schon angedeutet worden, daß es unter den

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