Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 162

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1nach welchen sich die Eichtichtigkeit und Tauglichkeit der Saiten bemüht.
3Wir haben gesehen, daß die Güte und Brauchbarkeit der Saite vorzüglich von ihrer Elasticität, ihrem Gewichte und dem nothwendigen Ebenmaße ihrer Form abhänge. Dieselben Anforderungen sind beim Baue des Resonanzkörpers zu berücksichtigen. Wenn wir bemerkt haben, daß z. B. Elasticität und Gewicht der Saite eine gewisse Grenze nicht zu überschreiten haben, so muß in Hinsicht des Resonanzkörpers nicht nur dasselbe gesagt werden, sondern es ist auch hervorzuheben, daß der Grad jener Eigenschaften in beiden schallerregenden Körpern in einem gegenseitig möglichst harmonischen Verhältnisse bestehe; denn auch mit der besten Besaitung wird kein guter Violinton erzeugt werden können, wenn der Resonanzkörper durch zu große oder zu geringe Steife oder Dictheit gehindert ist, die Schwingungen der Saite mit der némlichen Intensität in sich aufzunehmen und weiter zu tragen, und so umgekehrt.
5Daher sind Wahl und Verarbeitung des für Resonanzkörper zu verwendenden Materials von erster und höchster Bedeutung.
7Der wichtigste und dabei am schwierigsten herzustellende Theil des Resonanzkörpers ist die Resonanzdecke. Sie wird am zweckmäßigsten aus Fichtenholz gearbeitet.
9Stahl, Glas und Fichtenholz besitzen das Hauptterforderniß, Elasticität, im höchsten und im Verhältniß zu ihrem Gewichte fast gleichen Grade; jedoch können die beiden ersten Körper beim Bau der Violine kaum in Frage kommen, wenn man bedenkt, daß z. B. Stahl

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