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Scan 164
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1es mit der Kenntnis dieser Walbbäume aus, welche für obigen Zweck benutzt werden müssen.
3"Unter Tanne verstehen wir die Abies-pectinata, von Decandolle so getauft; Weißtanne, Echeltanne, Tärtanne, Pechtanne &c. genannt."
5"Dann die Fichte, Abies excelsa Poir."
7"Bor allen hält man das Holz der Weißtanne für das zu Instrumenten geeignetste. Das ist es jedoch nicht immer, und ich bin überzeugt, daß die meisten und besten Instrumente nicht aus dem Holze der Weißtanne, sondern der Fichte gefertigt sind. Bei dem Resonanzholz ist nicht allein darauf zu sehen, daß seine Jahre in gehöriger Entfernung von einander liegen, und stark hervortreten, sondern daß diese Jahre auch durch jenes hinreichend stark entwickelte, aus Schlauchgefäßen bestehende Gewebe horizontal mit einander verbunden sind, welches vom Mark nach der Rinde als vertikale Platten sich erstreckt und unter dem Namen Markstrahlen oder Markbänder verstanden wird. Durch die Struktur ihres eigenthümlichen Gewebes geben sie der Spaltfläche des Holzes einen eigenthümlichen Glanz, welchen der Techniker Spiegel des Holzes nennt."
9"Auf diesen Umstand kommt beinahe Alles an. Diese richtige Verbindung der Jahre gibt sich schon durch den Klang zu erkennen, wenn man ein Brett anschlägt; aber schon der Baum verrät durch seine Bauart, ob er gutes Resonanzholz liefern wird."
11"In unserm südlichen Gebirge, welches das Holz zu den Stainer und (theilweise) Cremoneser Geigen lieferte, ist es das Fichtenholz, welches die vorzüglichsten Resonanzböden gibt; aber auch hier ist es nur eine der vie-
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