Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 165

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1len Varietäten der Fichte, welche den Holzarbeitern im Gebirge sehr gut, dem Botaniker bis jetzt aber ganz unbekannt geblieben ist.
3Die Varietät der Fichte, welche im südbayerischen Gebirge und im sogenannten bayerischen Walde an der österreichischen und böhmischen Grenze das beste Resonanzholz liefert, ist die sogenannte Haselfichte; den Namen findet man in keinem botanischen Werke.
5Der Baum, von dem wir sprechen, ist wahrscheinlich jene Fichtenvarietät, welche Bechstein harte oder späte Rothanne nennt. Zuerst ist der Namen erwähnt von Rauscher in der österreichischen Vierteljahresschrift für Forstwesen (IV. 2. 1854 pag. 252), wo Rauscher auch angibt, daß sie der L. bayer. Forstinspector Huber für mehr als eine bloße Varietät der Fichte halte.
7Die wesentlichen Merkmale dieser Fichte sind: bläß rosenrothe männliche und grüne weibliche Blüthen; in der Jugend lichtgrüne, zur Zeit der Reife aber rostgelbe lang gestreckte Zapfen, deren spitzig zulaufend am Rande gezähnte Schuppen von dem Gerippe abstehen und kleine Höcker bilden; veilchenblaue Samenflügel; eine lebhaft grüne und deshalb schon von weitem bemerkbare Krone; eine aufgerissene blätterige Stammrinde und eine mehr geradefaserrige Holztextur von rötherer Farbe.
9Der Forstmann rühmt indessen bloß das Holz seiner außerordentlichen Spalt- und Kleifähigkeit nach dem Spane halber. Den Instrumentenmacher interessirt vorzüglich die tiefere innere Beschaffenheit des Holzgewebes. In dieser Beziehung zeichnet sich die Haselfichte durch ganz besondere Eigenthümlichkeiten aus. Von der aufgerissenen, blätterigen Stammrinde hat

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