Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 179

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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11/4 Theil sich vermindern. Der Balken soll sich parallel der Mittellinie in 1/4 Theil Abstand vom oberen Punkt des linken F auf eine Länge von 36 Theilen erstrecken; seine Enden sollen gleichweit vom oberen und untern Rande der Violine abstehen.
3Außerdem macht Bagatella noch verschiedene Bemerkungen, von welchen wir nur herausheben, daß bei Ausarbeitung der Decke und des Bodens der Zirkel mit der äußersten Vorsicht anzulegen sei. Dass Decke und Boden nur mit leichtem Leim an die Zargen zu befestigen seien, damit man sie, ohne befürchten zu müssen, daß man sie zerbreche, oder daß Stückchen an den Zargen sitzen bleiben, bequem abnehmen könne, und ferner, daß man, wenn Boden und Decke aus je 2 Theilen zusammengesetzt werden, nicht Holz von verschiedenen Bäumen nehme, weil dies der Güte des Instrumentes unfehlbar Eintrag thun würde.
5Zu verwundern ist, daß Bagatella auf den Boden der Geige mehr Werth zu legen scheint als auf die Decke, während doch alle Instrumentenmacher, und ge- wiss mit Recht, bei Geigen von bedeutenden Meistern das höchste Gewicht auf die gute Conservirung der Decke legen, so daß sie eine echte Decke allein für hinreichend halten, dem ganzen Instrumente die Authenticität zu vindiciren, wenn auch alle übrigen Bestandtheile neu hinzugekommen wären.
7Nach der Behauptung Bauchel's ist in Betreff des Bodens der Cardinalpunkt in der gehörigen Stärke desselben besonders in der Gegend, wo die Stimme steht, zu suchen. Fehle es da, so habe die Geige eine Art Schwindfucht und müsse an der fraglichen Stelle

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