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Scan 186
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1die Decke durch den Druck des Steges nicht mehr zusammengepreßt ist, muß sie nur eben anschließen und sich leicht hin- und herrücken lassen."
3"Man setze die Stimme so, daß die Jahre ihres Holzes die der Decke durchkreuzen. Dadurch vermeidet man das Einschneiden derselben in die weichen Theile vom Holze der Decke."
5"Ob die Stimme dick oder dünn, das Holz dazu mit engen oder weiten Jahren sein müsse, können nur Versuche entscheiden. In der Regel verträgt eine Geige, deren Decke stark von Holz ist, eine dünnere Stimme, als eine die schwach im Holze ist."
7"Hat man die Stimme nach diesen Vorschriften und auf den ihr oben angewiesenen Platz gesetzt, und findet, daß die Geige entweder nicht leicht anspricht oder ungleich im Tone ist, so muß man durch Hin- und Herrücken der Stimme bei stets wiederholtem Probiiren der Geige den Platz auffuchen, auf welchem sie dem Instrumente den stärksten, klingendsten und auf allen 4 Saiten gleichsten Ton gibt, dessen es fähig ist. Hiezu noch folgende Winke: Ist der Ton zwar gleich, aber rauh und hart, so rücke man die Stimme ein wenig nach hinten, vom Füße des Steges zurück. Schreiten die hohen Saiten und fällt die Tiefe dagegen ab, so schiebe man die Stimme, nach dem Bassballen zu, in die Geige hinein. Ist im Gegentheil die Tiefe hart und die Höhe matt, so ziehe man die Stimme zu dem F-Loch her."
9"Bei diesen Versuchen darf man sich aber in der Richtung nach den beiden F-Lochern hin nicht zu weit vom ersten Standpunkte entfernen, weil sonst bei der ungleichen Höhe der Decke die Stimme entweder zu
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