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Scan 187
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1kurz oder zu lang werden, und auch nicht mehr genau anschließen würde."
3"Zeigt sich jedoch ein solcher, von dem ersten sehr verschiedener Standpunkt der Stimme dem Tone besonders günstig, so muß man die Saiten von neuem herabnehmen und durch die Öffnung in der Zarge nachsehen, ob die Stimme für den neuen Platz die gehörige Länge hat und oben und unten genau anschließt. Ist dies nicht, so helfe man entweder der alten Stimme nach, oder mache eine neue."
5"Da die Stimme sich beim Rücken leicht verbreitet und dann nicht mehr genau anschließt, so sorge man, daß die vordere Seite, welche durch das mit der Spitze des Stimmrichters geböhrte Loch kenntlich ist, immer die erste Richtung beibehalte."
7"Alle diese Versuche müssen, damit das Instrument nicht beschädigt werde, mit größter Behutsamkeit gemacht werden. Man lasse daher die scharfen Ecken am Stimmrichter abrunden, damit jede Beschädigung der F-Löcher um so leichter vermieden werden könne."
9"Man verweile ferner nicht zu lange bei diesen Versuchen, weil das Ohr bald ermüdet und dann die geringere Verschiedenheit des Tones nicht mehr empfinden kann."
11Der Steg hat den Zweck, die Schwingungen der ertönenben, auf ihm lastenden Saiten auf den Resonanzkörper überzutragen. Seine Form, welche nur ein Spiel der Laune zu sein scheint, kann selbst in ihren kleinsten Einzelheiten nicht ohne Schaden aufgegeben werden. Ersetzt man den Steg z. B. durch ein Holzplättchen, welches nur dem äußern Umfang nach seine
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