Books › Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864 › scan 189
Scan 189
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
8 lines. Read by computer on 1 October 2026. No printed page number was found. See the scan on archive.org.
1geben, widmien an und für sich diesem Punkte meistens die nötighe Sorgfalt nicht, aber es fehlt ihnen die hiezu unumgänglich nothwendige Befähigung im Spiele und daß sein unterscheidende Ohr des Künstlers.
3Höhe, Breite und Stärke des Steges, ebenso seine Schwere müssen der Anlage und Constitution des Bioninkörpers genau entsprechen. Das Material zum Stege gibt das sprödeliche, punktierte Ahornholz.
5Die Verhältnisse für Höhe und Stärke des Steges lassen sich nicht in einer allgemein gültigen Regel aufstellen, da die Instrumente selbst, wegen der Verschiedenheit ihrer Construction, auch in diesem Punkte nicht gleich behandelt werden können. Im Allgemeinen darf die Höhe des Steges 2/3 der Stimmhöhe nicht übersteigen. Nur sehr hoch gewölbte Geigen, wie die Stainer, vertragen einen etwas höheren Steg. Jedoch kommt auf die Höhe weniger an, als auf die Schwere; denn die Höhe richtet sich, zum Theil wenigstens, nach der Lage des Griffbrettes. Die Stärke hingegen, von welcher die Schwere mit abhängt, hat einen sehr bedeutenden Einfluss auf die Schwingungsfähigkeit des Steges und somit auch auf den Ton. Durch den Steg nemlich pflanzen sich die Schwingungen der Saiten in den Resonanzkörper fort. Ist er nun zu stark, so ist er auch zu schwer in Schwingung zu bringen, und dieser Nachtheil gilt dann auch für den übrigen Resonanzapparat. Ist der Steg zu leicht, so ergibt sich der entgegengesetzte Nachtheil.
7Um seinem Instrumente den richtigen Steg anzupassen, verfahre man etwa auf folgende Weise: Man laffe sich eine Anzahl Stege von verschiedener Schwere,
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.