Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 190

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1stärker und schwächer im Holze, von weicherem und härterem, jedenfalls aber von dem ältesten und ausgetrocknetsten Holze, das zu bekommen ist, und von ganz gleicher, nach dem Bedürfnisse des Instrumentes bemessener Breite, anfertigen. Diese Breite ist durchaus nicht gleichgültig und jedenfalls nur dann entsprechend, wenn der linke Fuß des Steges genau über die Mitte des Bassballens zu stehen kommt. Hat der linke Fuß des Steges diesen Standort und ist dabei die Entfernung des Steges von den F-Löchern auf beiden Seiten ganz gleich groß, so ist die Stegbreite gefunden. Hierauf gebe man sämtlichen Stegen die passende Höhe. Diese richtet sich, wie bemerkt wurde, nach dem Griffbrette und der Wölbung der Geige. Dabei erhalte der Steg die in Fig. 25. angegebene Rundung. Sind auch noch die Füße der Stege so ausgearbeitet, daß sie überall an ihrem Standorte sich genau der Decke anschließen, so können die Versuche mit denselben begonnen werden, wobei nur noch zu bemerken ist, daß der dem Saitenhalter zugekehrte Rand der Stegfüße in gleiche Linie mit den Einschnitten der F-Löcher zu bringen ist.
3Damit das Ohr den Unterschied im Ton bei den verschiedenen Stegen berurtheilen könne, ist es nötig, daß das Wechseln derselben möglichst schnell von statthalt gehe. Um daher die Saiten nicht jedesmal herablassen zu müssen, setze man vor dem Umtausch der Stege einen zweiten eben so hohen Steg einen halben Zoll breit vor den ersten. Dadurch wird der Druck der Saiten auf diesen so gemässigt, daß man ihn nun wegnnehmen und mit dem neuen vertauschen kann. Doch muß er mit

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