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Scan 192
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1bracht werden kann." Fig. 26 zeigt sowohl die Form der Oberfläche eines solchen Griffbrettes als auch die Entfernung der Saiten vom Griffbrette da wo es sich endet.
3Der Sattel darf über das Griffbrett nur wenig erhoben stehen, und die auf demselben ausgeführten Kerben müssen den tiefen Sätten in der Richtung senkrecht gegen das Griffbrett einen etwas größeren Spielraum für ihre Schwingungsweite lassen als den höheren.
5Savart sagt von dem Einfuß des Halses auf den Ton: durch das Aufsetzen des Bogens auf die Saite in der Nähe des Steges veranlaßt man nämlich die Saite, sich im Angriffspunkte zu biegen. Weil aber der Bogen die Saite nicht in ihrer Mitte, sondern näher dem einen Ende zu berührt, so ist die Einbiegu ng unsymmetrisch und diese unsymmetrische Krümmung pflanzt sich längs der Saite fort, und es entsteht daraus eine Art Welle, welche gegen den Saitenhalter schlägt und sich während der Dauer der Schwingungen unaufhörlich von einem Ende bis zum andern fortpflanzt. Hierdurch wird auch der Hals einer Erschütterung ausgesetzt. Seine Bestimmung beschränkt sich daher nicht bloß darauf, der Hand einen Punkt zum Ansaffen des Instrumentes und zum Greifen der Töne, so wie den Saiten die nötigste Mensur zu geben; sein Vorhandensein dient zugleich zur Vervollkommnung des Tones. Der Ton verliert merklich an Kraft, wenn man den Hals von der Violine entfernt und die Saiten unten und oben an Stützpunkte befestigt, die mit dem Kasten nicht in Verbindung stehen. Savart will sogar wissen, daß der Cha-
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