Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 193

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1rakten der Tones sich ändere, je nachdem zum Halfe sprödes oder weicheres Holz verwendet werde.
3Zum Saitenhalter bedient man sich ebenfalls wie zum Griffbrett des Ebenholzes. Seine Einschnitte, die in verschiebener Form gemacht werden, müssen nach dem Steg hin etwas auseinander laufen, sonst ziehen die Saiten den Steg beim Stimmen leicht vorwärts.
5Nun noch ein Wort über das Beizen und Lackieren der Violine. "Wenn der Körper so weit fertig ist, daß die Decke ausgeleimt, die F-Löcher eingeschnitten, die Flöbel eingelegt und abgearbeitet sind, und der Rand abgerundet ist, so wird er mit Schachtelhalm abgeschliffen, und dann gelb oder rothbraun, oder sonst in einer beliebigen Farbe gebeizt. Sobald die Beize trocken ist, fängt man an, nach abermaligem Abschleifen mit Schachtelhalm mit einem starken Haarpinsel den Lack aufzutragen. Bernsteinlack ist hiezu der beste, denn er trocknet langsam und widersteht den Einfüssen der äußern Luft und anderer Feuchtigkeit am meisten."
7"Die italienischen Geigen sind meist mit Bernsteinlack lackirt. Man hat auch gute Spirituslacke. Diese trocknen schneller und können von einer halben Stunde zur andern aufgetragen werden."
9"Es ist nothwendige Regel, daß jeder einzelne Anstrich ganz trocken sein muß und nicht mehr leben darf, wenn ein anderer Anstrich unternommen wird. Ist der Lack hinlänglich aufgetragen und völlig trocken, so wird die ganze Oberfläche des Körpers abgeschliffen. Bei Bernsteinlack geschieht es mit einem in Wasser getränkten wollenen Lappen und mit sein pulverisirtem

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