Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 20

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1runde und eine rautenförmige Öffnung am vorbern Theile des Körpers sind als Schalllöcher angebracht. Die Resonanztafel ist bald von Thierfell, bald von Holz. Der Steg ist jenem des Ravanastron ähnlich.
3Die eben erwähnten Instrumente gehören selbstverständlich nicht in den Bereich der Kunst, sondern ins Gebiet der ursprünglichen Volksmusik. Zur selben Kategorie kann man andere Instrumente der Orientalen zählen, die nach denselben Grundzügen gebaut sind und deren Formverschiedenheit lediglich in der Phantasie ihrer Versertiger zu suchen ist. Dahin gehört das Rebab (oder Rebeb, Erbeb, auch Rebel) der Araber. Der Körper dieses Instrumentes ist aus 4 hölzernen Schienen gebildet, welche rahmenartig zusammengefügt die Seitenwände geben. Auf diesen Rahmen sind zwei Pergamente gespannt, welche Tafel und Boden ausmachen. Der Griff ist cylindrisch und bildet mit dem Kopfe nur ein einziges Stück. Der Fuß ist ein Stäbchen Eisen, welches in den Griff befestigt durch das ganze Instrument hindurchgeht und auf welchem es beim Spiele ruht. Das Rebab hat nur eine Saite und dient lediglich zur Begleitung einer Singstimme.
5Indem wir die Aufführung weiterer derartiger Tonwerkzeuge unterlassen zu dürfen glauben, bemerken wir nur noch, daß in den Schriften, welche uns über die Musik der orientalischen Völker berichten, sich in Benennung und Zeichnung der erwähnten Instrumente, von welchen wir in Fig. 1, 2, 3 die Umriffe geben, nicht immer vollkommene Übereinstimmung findet. Dies hat indes für uns keine Bedeutung, da es für unsern Zweck genügt, zu constatiren, wo der Ursprung der Bogen-

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