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Scan 206
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1müssen, daß sie reihenweise nebeneinander liegen und keines der selben querüber laufe.
3Neue Haare greifen anfangs nicht gut an und geben einen rauhen, pfeifenden Ton. Erst nach 3—4 wöchentlichen Gebrauche ist ein neubezogener Bogen zum Solospiele zu gebrauchen. Ferner erscheint es nothwendig, den Bogen nach dem Spiele jedesmal etwas abzuspannen, damit die Stange an Elasticität nicht verliere.
5Im Betreff einer Verbesserung der Cellobogen macht Louis Kindtcher im 45. Band der neuen Zeitschrift für Musik einen beachtenswerthen Vorschlag: „Es ist eine bekannte Thatsache, daß bei der gewöhnlichen Haltung des Violoncellbogens, resp. beim Beginn sowohl des Auf- als des Abstriches etwa nur die Hälfte der ganzen Haarfläche, vielleicht auch gar noch ein geringerer Theil in Wirksamkeit tritt. So ganz unwichtig ist dieser Umstand keineswegs, indem der Erscheinung des Tones hierdurch nothwendig Eintrag geschieht, dadurch, daß 1) der Ansaß entweder schwächer oder auch rauher (vielleicht auch kraßiger), überhaupt unentwickelter als nachher unter dem vollen Strich klingt, und 2) auch die Länge des Bogenzuges dadurch nothwendig Beschränkung erleidet, wodurch nicht minder als im vorigen Falle auch die Egalität des Tones im Forte und Piano, sowie das Crescendo und Diminuendo Anstoß erhält und der freie, volle Gebrauch des ganzen Bogens gehindert wird. Diesen Uebelständen könnte nun mit einemmale, und zwar ganz entschieden durch eine Veränderung der Lage der Haarfläche, mit einem Worte durch einen bloß schräg geschnittenen Kopf und
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