Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 207

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1Froch entgegengewirkt werden. Der an einem Violoncellbogen durch Ansetzen zweier so schräg eingerichteten Extremitäten gemachte Versuch bestätigte nicht nur vollkommen die Verbesserung dieser Mängel, sondern schien sogar auch noch eine größere Kraft im Bogenstrich, ohne den im Forte oft damit verbundenen "näselnden" Ton zu zeigen (z. B. im Trio des Scherzo aus Beethoven's C-moll-Symphonie 2c.) und sich verhältnismäßig dem kräftigen, unbelegten Fortestrich des Violinspielers zu nähern. . . . Als ein zweckmäßig anzuwendendes Gegengewicht erschien (dem Referenten) anfangs ein Doppelfrosch in einem Winkel von etwa 45 Grad, allein die Besorgniß, daß hiedurch der untere Theil des Bogens auch schwerer ins Gewicht fallen möchte — was sich vielleicht immer noch hätte beseitigen lassen — machte diese Ansicht wieder fallen. Noch muß erwähnt werden, daß die Bogenstange nach wie vor ihren elastischen Druck senkrecht, d. h. von oben herab zunächst auf die breite Haarfläche, und somit auf die Saite ausübt, gerade wie dies auf der Violine eben so zweckmäßig erscheint, obwohl noch immer die alte Schule nach gewohntem Schlendrian wie ohne allen Grund die Stange seitwärts nach dem Griffbrett zu wenden läßt. Es liegt auf der Hand, daß die Kraft hiedurch auch gebrochen werden muß. one of two readings
2Froch entgegengewirkt werden. Der an einem Violoncellbogen durch Ansetzen zweier so schräg eingerichteten Extremitäten gemachte Versuch bestätigte nicht nur vollkommen die Verbesserung dieser Mängel, sondern schien sogar auch noch eine größere Kraft im Bogenstrich, ohne den im Forte oft damit verbundenen „näselnden“ Ton zu zeigen (z. B. im Trio des Scherzo aus Beethoven's C-moll-Symphonie 2c.) und sich verhältnismäßig dem kräftigen, unbelegten Fortestrich des Violinspielers zu nähern. . . . Als ein zweckmäßig anzuwendendes Gegengewicht erschien (dem Referenten) anfangs ein Doppelfrosch in einem Winkel von etwa 45 Grad, allein die Besorgniß, daß hiedurch der untere Theil des Bogens auch schwerer ins Gewicht fallen möchte — was sich vielleicht immer noch hätte beseitigen lassen — machte diese Ansicht wieder fallen. Noch muß erwähnt werden, daß die Bogenstange nach wie vor ihren elastischen Druck senkrecht, d. h. von oben herab zunächst auf die breite Haarfläche, und somit auf die Saite ausübt, gerade wie dies auf der Violine eben so zweckmäßig erscheint, obwohl noch immer die alte Schule nach gewohntem Schlendrian wie ohne allen Grund die Stange seitwärts nach dem Griffbrett zu wenden läßt. Es liegt auf der Hand, daß die Kraft hiedurch auch gebrochen werden muß. one of two readings
4Zum Schlusse noch einige kurze und allgemeine Bemerkungen:
6Ist eine Geige auch mit aller Kunst des größten Meisters und — was sich dann von selbst erhebt. — aus dem besten Holze gearbeitet, so wird sie anfangs doch im Tone rauh sein, und die Töne werden nicht

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