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Scan 27
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1Bogen. (Fig. 7.) Das eine Blatt der beiden Federzeichnungen, die den Eingang des Buches schmücken, stellt den König David vor, auf dem Throne sitzend und mit einem Plectrum die siebensaitige Leier spielend. In den 4 Ecken stehen 4 Männer mit Violine (Rebet), Zither, Hackbrett und Harfe. In der Beschreibung dieses Denkmäles ist ausdrücklich hinzugefügt, daß bei der Angstlichkeit, mit welcher diese übrigens sein gefühlten Gestalten ausgeführt seien, angenommen werden müsse, daß der Künstler nichts ersonnen, sondern sich an Vorhandenes gehalten habe.
3Vom 11. Jahrhundert an sind Abbildungen von Bogeninstrumenten weniger selten. In der Kirche des hl. Michael zu Pavia, welche in ihrem ältesten Theile aus dem 6. Jahrhundert stammt, befinden sich Reliefs aus dem 11. Jahrhundert, auf welchen ein Musiker mit einem Bogeninstrumente dargestellt ist.
5Im Kapitale der St. Georges-Kirche zu Bocherville aus dem 11. Jahrhundert findet sich eine Reihe von 11 musicirenden Figuren ausgehauen. Hier sehen wir eine breisaitige Viola mit Ausschnitten zu beiden Seiten und vier halbmondförmigen Schalllöchern, welche die erste Figur zwischen den Knieen hält; eine vierfättige elliptische Armgeige, welche die achte, sitzende, gekrönte Figur in der gewöhnlichen Weise spielt; eine (Nürnberger) Leier u. dgl.
7Gehso befand sich vor der Revolution in der Kirche Notre dame zu Paris am Portale der untern Seite des Domes beim Eintritte zur rechten Hand eine stehende, gekrönte Figur, welche Montfaucon für den König Chilperich hielt. Die mit vier Saiten bezogene Geige ist
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