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Scan 37
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1in welchem der städtfeindliche Verfasser Ahnliches anzudeuten scheint:
3"König Sigmund was der synn beraubt,
4Da er trummelt und pfiffen erlaubt
5Den Sternen so gemähte.
6Das hat Inn pracht groß übermut,
7Es gehört nach recht, gewohnhalt gut
8Den Fürsten zu allaine." &c.
10Beide Epochen der Instrumentalmusik, sowohl jene der varenden Büte, als diejenige, in welcher sich bei der wachsenden Blüthe der Städte das zünftige Musikantenthum entwickelte, bieten zwar für unsern Zweck wenig Aufklärung, deszungeachtet sind sie geeignet, das Interesse des Geschichtsfreundes in hohem Grade zu erregen, weil gerade sie den musikalischen Beruf unserer Nation am stärksten kennzeichnen. "Welch Urtalent gehörte dazu, trotz Mangel und Entbehrung mancherlei Art, Geringschätzung von Außen, doch dem Orange und eigener Lust zu folgen! Ich erinnere mich dabei an den Schauspielerstand, der gerade in der Periode das höchste in seinem Kunstzweige leistete, als es noch keine Hoftheater und Hofschauspieler gab. Nur das achtte Talent konute alle die Schmach und Unbill ertragen, die mit diesem Stande verknüpft war. Was klagt nicht Shakespeare, der größte Künstler, der je gelebt, über die Niedrigkeit seines Standes! Und was hat die Welt diesem die Menschheit überbietenen Geiste zu danken. In Italien, glaube ich, wären solche Leute, wie die fahrenden Musitanten, eine reine Unmöglichkeit &c."*)
12*) Worte eines berühmten Künstlers und Tongelehrten der Gegenwart.
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