Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 42

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

10 lines. Read by computer on 1 October 2026. No printed page number was found. See the scan on archive.org.

1haben nit schlüssel (Tasten, wie das Klavier). Aber bünde vnd funst gewisse zile oder gemercke, do man sicher griff mag haben, Als vff den koren (Saiten) vnd bün- den, nach welchem man die selben auch mag reguliren vnd beschreiben dar vff zu lernen …." „Die frieb" art der saitenstil (Meine Geigen), die haben nit bünde, auch nur einen oder zwen kore, oder drey vff das maiste, vnd nit darüber, darumb sye nit so eygentlichen zu reguliren vnd zu beschryben synd, daroff zu lernen, dann das muß vil mere durch grosse übung, vnd durch den verstand des gesangs zu gan bann man das durch regeln beschryben mag, darumb ich von denselben instru- menten an dem aller mynsten (allerhinbesten) wirt schryben, dann ich sye auch für on nitze instrumenta achte vnd halte, als bye cleynen geigen vnd das Trum- scheit."
3Die „Musica instrumentalis" von Agricola, welche 1528 zum erstenmale und 1542 fast unverändert wieder erschien, weist keinen wesentlichen Fortschritt nach und gibt fast dieselben Abbildungen wie Vir- bung. Agricola beschreibt „drei Arten" von Bogen- instrumenten, die aber in der Bauart ganz gleich ge- halten und nur in Hinsicht des äußern Umfanges, des Bezuges, der Saitenzahl und Stimmung verschieden sind, wie aus Nachfolgendem zu ersehen ist:
5„Große Geigen: Distant: F, a, d, g, c'.
6Len. Alt: C, F, a, d, g.
7Bassus: G, C, F, a, d, g.
9„Die ander art auff grosse oder kleine Geigen, welche allein mit vier Seyten erfunden, und wie sie gestimmet sollen werben:

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.