Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 43

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1Diskant: G, c, f, a.
2Alt, Tenor: C, F, a, d.
3Baß: G, C, F, a.
5"Volget die dritte art von kleinen Geigen, welche nur mit dreien Seyten bezogen, und die quint von einander gestimmt werden:
7Diskant: G, d, a.
8Alt, Tenor: C, G, d.
9Baß: F, C, G.
11Diese letztere „Art“ entspricht unserer Bioline, wenn auch nicht durch die Anzahl der Saiten, so doch durch die Stimmung, durch den äussern Umfang und besonders durch die Hinweglassung der Bünde. Agricola sagt darüber:
13"…. Die dritte Art der Geigen
14Die soltu (rat ich) auch nicht vermeiden,
15Sie sind kleiner denn die vorigen gestalt
16Auff ihn werden nur drey Seyten gezalt,
17Und gemeinlich one bünd erfunden
18Ioch sag ich Dir zu dissen standen,
19Das es one bünd schwer ist zu fassen
20Darumb soltu das nicht fahren lassen,
21Sonbern ob Dich (üb Dich) erst auff die bündisch art
22So magst du darauff recht werden gelart,
23Wiltu darnach die bünde nicht leiden
24So magst sie mit ein messer weg schnellen,
25Und geigen wie Dir zu herzen gesetzt se."
27In dem Werke Agricola's finden wir, wie aus dem Angeführten erhellt, daß man damals nicht allein verschriebene Geigenarten nach dem Maßstabe ihres äusseren Umfanges unterschied, sondern daß man aus jeder der selben gewissermaßen eine Familie zu machen gewöhnt war, die man in ihrer Gliederung dem Umfange

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