Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 46

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

5 lines. Read by computer on 1 October 2026, twice; the two readings disagreed in places. No printed page number was found. See the scan on archive.org.

1Der einzelne Spieler und Sänger, wenn er in einsamer Zurückgezogenheit des Gesanges und Spiels genießen wollte, war stets an mehrstimmige Sätze gewiesen. Aus den zahlreichen Sammlungen von Madrigalen, Gesellschafts- und Volksgesängen, die durch den ganzen Lauf des 16. Jahrhunderts erschienen, wählte er, dem Umfange seiner Kehle gemäß, eine Stimme, die entweder die untzertrennte Melodie, oder bei durchgängiger Verslechtung der Stimmen den vollständigen Text enthielt, und trug diesen zu den Tönen der Laute oder auch der Geige vor, den ganzen vollstimmigen Tonfall auf dem klangreichen Instrumente daneben ausführend. one of two readings
2Der einzelne Spieler und Sänger, wenn er in einsamer Zurückgezogenheit des Gesanges und Spiels genießen wollte, war stets an mehrstimmige Sätze gewiesen. Aus den zahlreichen Sammlungen von Madrigalen, Gesellschafts- und Volksgesängen, die durch den ganzen Lauf des 16. Jahrhunderts erschienen, wählte er, dem Umfange seiner Kehle gemäß, eine Stimme, die entweder die unzertrennte Melodie, oder bei durchgängiger Versleuchtung der Stimmen den vollständigen Text enthielt, und trug diesen zu den Tönen der Laute oder auch der Geige vor, den ganzen vollstimmigen Tonfall auf dem klangreichen Instrumente daneben ausführend. one of two readings
4Wir finden dies anschaulich in dem eben so seltenen als höchst wichtigen Werke: „Ain schone kunstliche unterweisung in diesem büchlein, leychtlich zu begreiffen den rechten grund zu lernen auff der Bautten und Geigen, mit vleiß gemacht durch Hans Jubenlünig, pirtig von Schwabischen Gmünd, Lutenist, veyz zu Wien in Oesterreich, getruckt im 1523 Jar. Hier entwickelt die Geige eine, den Geigeninstrumenten Agricola's, die eine in dem oben angeführten Sinne orchesterale Bedeutung haben, entgegengesetzte Seite als Soloinstrument und steht der Laute völlig ebenbürtig da. Dass diese Gleichstellung nicht wenig zu bedeuten habe, begreifen wir, wenn wir wissen, dass damals die Laute das war, was heutzutage die Klavierinstrumente sind. Nach Prétorius ist sie das Fundament und Initium, „von der man hernach auf allen vergleichenden besaiteten Instrumenten, als Panboren, Theorben, Mandoren, Eithern, Harfen, auch Geigen und Violen schlagen und

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.