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Scan 50
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1indem man zwei tiefen Quarten eine Terz. und dieser wieder zwei Quarten nach der Höhe folgen läßt, ganz die Stimmung der Laute.
3Wir finden bei den uns bekannten Schriftstellern aus dem 16. Jahrhundert kaum mehr etwas Bemerkenswertes, außer etwa, daß in dem Werke des Giov. M. Lanfranco (Scintille di Musica etc.), Kapellmeisters am Dome zu Brescia, welches 1533 gedruckt wurde, zum erstenmale die Bezeichnung Violino erscheint. Ludovico Zacconi, der als Sänger zuerst in der tgl. österreichischen und später in der Münchener Hofkapelle angestellt war, gibt in seiner Pratica di Musica (Venedig 1592) den Umfang der Geige mit G, h¹, an, wobei zu erinnern ist, daß damals und noch lange nachher nichts übergriffen wurde und vollständig unbekannt war, was der heutige Geiger unter 2. oder 3. v. Position versteht. one of two readings
4Wir finden bei den uns bekannten Schriftstellern aus dem 16. Jahrhundert kaum mehr etwas Bemerkenswertes, außer etwa, daß in dem Werke des Giov. M. Lanfranco (Scintille di Musica etc.), Kapellmeisters am Dome zu Brescia, welches 1533 gedruckt wurde, zum erstenmale die Bezeichnung Violino erscheint. Ludovico Zacconi, der als Sänger zuerst in der tgl. österreichischen und später in der Münchener Hofkapelle angestellt war, gibt in seiner Pratica di Musica (Venedig 1592) den Umfang der Geige mit G, h¹ an, wobei zu erinnern ist, daß damals und noch lange nachher nichts übergriffen wurde und vollständig unbekannt war, was der heutige Geiger unter 2. oder 3. v. Position versteht. one of two readings
6Die Violine tritt in ihrer vollkommenen Gestalt auf in dem „Syntagma musicum“ des Michael Praetorius. Der 2. Band dieses Werkes erschien 1619.
8In Betreff der Bogeninstrumente halten wir für nothwendig, Folgendes auszuheben:
10„Violen, Geigen, Violunzen seynd zweierley: 1. Viole de gamba, 2. Viole de bracio oder de brazzo: Und haben den Namen daher, daß die ersten zwischen den Beinen gehalten werden; Denn gamba ist ein Italienisch Wort, und heisst ein Bein, le gambe, die Beinen. Und diweil diese viel grössere corpora, und wegen des Kragens lenge, die Seiten auch ein langern Zug haben, so geben sie weit ein lieblichern Resonanz. Als die andern de bracio, welche vff dem Arm
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