Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 56

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1wol finden können: So kan man sie doch, wer sich bes- sen etwas fleißiger angelegen seyn leßt, auch zuwege brin- gen; wiewol wegen dessen, daß die lange Sätte ein kirenden und schnarrenden Tonum, von sich gibt, die Semitonia nicht wol obervirt werden können. Dieses kiren oder schnarren aber wird zuwege gebracht, durch ein kleines krummes hölklein, dessen breitestes und dick- stes Fühlein, unten fast am ende unter die Sätte, wie sonst ein Steg vff den Geigen, doch gar lose gestellet, also, daß der ander Theil oder Fühlein, welchem sie etwas aus Helfsenbein, oder anderer harten Scheinbah- ren materia unterlegen, wie ein Schwanz oder Colurus herfürgehet: derselbe beweget sich vff dem Resonanz oder Sangboden, wenn die Sätte mit dem Bogen gerührt wird, und erreget also einen zitternden und schnarrenden Klang und Resonanz."
3"Ich habe (sagt Glareanus weiter) dieses Instruments Invention lachen müssen: die rechte Ursach aber, warumb nicht alle divisiones und unterschiedene Puneta solcher stridorem von sich geben, ist mir, wie fleißig ich auch demselben nachgebacht zu ergründen und zu erfah- ren unmöglich gewesen. . . . Dieses dreieckichten Mo- nochorbi länge ist fast 5 Schuh; Aber von drei Bretter- lein, deren ein jedes unten 3 Zoll, Oben an der Spi- zen aber 2 Zoll breit ist (und so viel auszm Glareano.)
5"Dieses Trumscheit, wie ich (Prätorius) es gesehen, (Fig. 17), und selbsiten eines habe, ist 7 Schuh 3 Zoll lang, und im Triangel unten jedes Brettlein 7 Zoll, oben aber kaum 2 Zoll breit; mit 4 Sätten bezogen, also, daß die rechte Principal und längste Sätte ins C, die andere ins c, die dritte ins g, und die vierte ins c

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