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Scan 60
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1ber Unfähigkeit der Spieler, die ihre Kunst lieber auf den Gamben zeigten.
3Hören wir aber die Orchesterstimmung, die heutzutage ja ohnedies als eine musikalische Frage zu Tage getreten ist, ebenfalls Einiges von Prætorius: "…. Es ist aber der Chor Thon bei den Alten anfangs vmb ein Thon niedriger und tiefer gewesen, als jezo, welches dann an den alten Orgeln und andern blassenden Instrumenten noch zu befinden. In England sei der Ton noch etwas tiefer, wie Prætorius dies an dort gesetzten Zinken, Schalmeien „oder Hoboyen" bemerkt. Er tadelte diejenigen seiner Zeitgenossen, die „biefen jetzigen unsrern Thon noch vmb ein Semitonium zu erhöhen sich unterstellen wollen", so sei dies nicht ratscham wegen der Violinisten sowohl als auch wegen der Saiteninstrumente überhaupt; „denn es ausübündige Sätten seyn müssen, die solche Höhe erleiden können. Daher kömpt dann, wenn man mitten im Gesang ist, da schnappen die Quinten dahin, und ligt im Dr… Darumb las ich mit den unterscheidt, da man zu Praag und etlichen andern catholischen Capellen, den Thon in Chor und Cammer Thon abtheilet, ausz dermassen sehr wol gefallen… Denn bis C (8 Fuß) ist die rechte Tiefe eines rechten Bassisten in Fürstlichen Capellen, wenn er das selbe mit voller und ganzer Stimme natürlich haben kann. Etliche können noch tiefer (doch etwas unvernemlich) bis ins A A und G G, Tieffer aber nicht besenden. Wiewol sich dieselbige oftmals zwölingen wollen, das F zu assegiuren; ist aber ein ganz unvollkommener Laut und Thon. Doch sollen vor der zeit zu München am Fürstlichen Durchleuchtigkeit zu Bayern
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