Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 61

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1Hoff, zu des fürttrefflichen, weitberühmten Musici Orlandi, de Lasso zeiten, (do die Music daselbst von 12 Bassisten, 15 Tenoristen, 13 Altisten, 16 Kapellknaben, 5 oder 6 Capunern, oder Gunchis, 30 Instrumentisten, und also in die 90 Personen stark bestelt gewesen seyn soll) unter andern drey Bassisten, zwene Brüder die Fischer und eines Bavren Sohn Grasser genanb, gewesen seyn, welche das F nachm Chor Thon zu rechnen (und nach dem Cammer Thon das E2 von 13 Tussen ist) gar stark und mit völliger Stimm erreichen, in der Höh aber nicht weiter, als bis ins f, g oder a kommen können."
3Das Angeführte ist hinreichend, unsere oben aufgestellte Behauptung vollständig zu rechtfertigen. Wie schlecht müssen die Saiten gewesen sein, die eine Steigerung der damaligen Tonhöhe nicht aushalten konnten? — Wir werden weiter unten Gelegenheit finden, die Wichtigkeit eines guten Bezuges für die Geige, und den Einfuß der nach und nach bedeutend erhöhten Stimmlung auf Bau und Toncharakter dieses Instrumentes näher zu besprechen.
5So viel im Allgemeinen über den Zustand der Lautenmacherkunst und beziehungsweise der Musik in Deutschland zu Anfang des 17. Jahrhunderts. Der Umstand, daß selbst die Namen gerade der Geigeninstrumente von den Italienern entlehnt sind, scheint auf den ersten Blick anzudeuten, daß dort der Instrumentenbau schon seit längerer Zeit eine höhere und lebhaftere Entwicklung gefunden haben mochte: Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht; jedenfalls fühlen wir uns einer

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