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Scan 78
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1dem Salzdenbruder: der: gehörigen Widerstands zu leisten; ohne jedoch an ihrer Vibrationsfähigkeit zu verlieren. In Bereifung und Bogen: wählt er: der: diesem Zeit- raume meist Weidenholz, gewiß nur deshalb, weil es an spezifischer Leichtigkeit: alle andern Holzarten übertrifft. Die Schalllöcher, mit Meisterhand: geschritten; werden zu Dispositionsmöbeln für alle seine Nachfolger, wie denn überhaupt die Instrumente dieser Glaubperiode Stradivario's sich durch eine Formvollendung auszeichnen, welche nichts gleichkommt, als bei Gemälden, mit welcher sie bis ins Kleinste Detail: ausgeführt sind. Nur manchmal, gleichsam: um der Phantasie des: Künstlers zu genügen, entfernt er sich von der festgelegten Form. So hat er z.B. Geigen: mit einem: etwas längeren: Patron gemacht. Ihr Ausblick: genährt: zwar weniger Anmut; aber bei ihrer Ausarbeitung: waltet dieselbe Sorgfalt, die némliche sichere Berechnung der Verhältnisse, und sie haben im Ton denselben Glanz, dieselbe noble Macht, wie die andern.
3Die Instrumente, welche Stradivario von 1725—1730 machte; sind noch gut, jedoch hat die Arbeit nicht mehr dieselbe Vollkommenheit. Die etwas stärkere Wölbung: schadet der: Klarheit: des: Tones; der Färbung: ist braun; die: Fabrikation: scheint: sich auch zu vermindern, denn: man: bemerkt aus dieser Epoche: viel: weniger Instrumente.
5Von 1730 an, und selbst: ein wenig: früher, verschwindet das: Gepräge des Meisters: ganz. Die Sicherheit und Geschicklichkeit der: Hand: hat bei dem: greisen Künstler: selbstverständlich: aufgehört… Stradivario: bezeichnet selbst: mehrere: Geigen, die: nur unter: seiner: Mu…
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