Books › Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864 › scan 83
Scan 83
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
9 lines. Read by computer on 1 October 2026, twice; the two readings disagreed in places. No printed page number was found. See the scan on archive.org.
1und die Instrumente der Herren Dix, Godiny, Plawbens Fountain in London. one of two readings
2und die Instrumente der Herren Dtz, Godiny, Plawbens Fountain in London. one of two readings
4Stradivario war verheirathet und hatte 3 Söhne und 1 Tochter. Die Söhne hießen Francesco, Omobono und Paolo; die Tochter, sein ältestes Kind, hieß Katharina. Paolo widmete sich dem Handel, die beiden anderen Söhne trieben das Geschäft des Vaters. Franz hat von ungefähr 1725—40 einige gute Geigen gemacht, die seinen Namen tragen; man hat aber auch andere, die in Gemeinschaft mit seinem Bruder gemacht sind und die Inschrift haben: „Sotto la disciplina d'A: Stradivarius, Cremona.“ Omobono beschäftigte sich mehr mit der Montierung, als mit der Fabrikation der Instrumente. Er starb in den ersten Tagen des Juni 1742. Sein Bruder Franz überlebte ihn bloss um 11 Monate, denn er wurde am 13. Mai 1743 beerdigt.
6An der Spitze der zahlreichen Schüler Stradivario's stehen Joseph Guarnerius und Karl Bergonzi. Die Familie des ersten hat mehrere ausgezeichnete Lautenmacher hervorgebracht; der älteste davon ist.
8Andreas Guarnerius, geboren in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Er war einer der ersten Schüler des Nikolaus Amati und arbeitete von 1650 bis ungefähr 1695. Seine Instrumente empfehlen sich durch eine gute Arbeit, nach Art der Amati, von welchen sie sich nur durch besondere Einzelheiten unterscheiden. Im Handel zählen sie zu den Instrumenten zweiten Ranges. Einen Violoncello dieses Meisters, welches sich in Prag befindet, wird jedoch nicht nur wunderbare Schönheit des Holzes und Lades, sondern auch eine seltene Schönheit und Fülle des Tones nachgerühmt.
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.