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Scan 211
Die violine und ihre meister, 1904
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1Parlamentsbeschluss geschlichtet werden, welcher am 30. Mai 1750 erfolgte und Guignon seines Geigertönigamtes und der daran geknüpften vermeintlichen Prärogative für verlustig erklärte 1). Guignon soll sich als Violinspieler durch vorzüglichen Ton und leichte, gewandte Bogenführung ausgezeichnet haben. In Paris erschienen einige seiner Kompositionen. Er starb in Versailles am 30. Jan. 1774. one of two readings
2Parlamentsbeschluss geschlichtet werden, welcher am 30. Mai 1750 erfolgte und Guignon seines Geigertönigamtes und der daran geknüpften vermeintlichen Prärogative für verlustig erklärte 1). Guignon soll sich als Violinspieler durch vorzüglichen Ton und leichte, gewandte Bogenführung ausgezeichnet haben. In Paris erschienen einige seiner Kompositionen. Er starb in Versailles am 30. Jau. 1774. one of two readings
4Ausgezeichneten Ruf als Violinvirtuose und Komponist genoss Francesco Ciampi, geb. 1704 zu Massa bei Sorrento im Neapolitanischen. Seine Opern scheinen besonders gute Aufnahme in Venedig gefunden zu haben; denn 1728 begab er sich dorthin, um den größten Teil derselben in der Lagunenstadt aufzuführen.
6Der Geiger Pietro Antonio Avondano (Avontano), geb. zu Anfang des 18. Jahrhunderts in Neapel, ließ 1732 in Amsterdam zwölf Sonaten für Violine und Bass als op. 1, und außerdem einige in Deutschland und Paris herausgekommene Duos für Violine und Bass drucken. Überdies machte er sich durch die Opern: „Berenice“ und „Il mondo nella Luna“ bekannt. Nach Fétis' Angabe befinden sich die Manuskripte zweier Oratorien von seiner Komposition, nämlich „Giod“ und „La morte d'Abel“ in der königl. Bibliothek zu Berlin.
8Giovanni Piantanida, geb. 1705 in Florenz, ging 1734 mit einer italienischen Operngesellschaft nach Petersburg und ließ sich dort mit großem Beifall hören. Im Winter 1737—1738 konzertierte er erfolgreich in Hamburg. Dann wandte er sich nach Holland, und von hier wiederum, wie so viele seiner in jener Zeit unstill umherziehenden italienischen Berufsgenossen, nach der Heimat. 1743 trat er im Concert spirituel auf. Im Jahre 1770 hörte ihn Burney in Bologna, überrascht durch seine Leistungen als Violinist. Gegen 1782 starb er dort. Von seinen Kompositionen erschienen sechs Violinkonzerte und eben so viel Trios für zwei Geigen und Bass im Druck.
10Als ein vorzüglicher Geiger wird Andrea Zani bezeichnet, welcher in den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts zu Casale-Mag-
121) Nach anderer Mitteilung hat er erst im März 1773 das Amt niedergelegt. Zedenfalls erlosch es mit ihm. (vergl. Weckerlin, Nouveau (sic) Musiciana.)
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