Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 241

Die violine und ihre meister, 1904

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1ihn in alle Dilettantengesellschaften zog, wo öfters mehr Bacchus als Apollo den Vorsitz hatte, gab Gelegenheit, daß er sich endlich selbst dem Trunke ergab, seine Gesundheit vernichtete, und sich so vor der Zeit, im Juli des Jahres 1663 ins Grab brachte. Der 27. Juli war sein Begräbnistag." Seine Wirksamkeit hatte eine größere Beliebtheit der Violine in England zur Folge, welche bis dahin ziemlich mißachtet worden war (Nagel, Gesch. d. Musik in England). Vergl. hierüber weiteres in dem Abschnitt über die englische Tonkunst gegen Schluss des Buches.
3Burney hielt die Violinkompositionen Balzars in technischer Hinsicht für die schwierigsten jener Zeit. Dies ist bezüglich des doppellgriffigen und akkordischen Spiels richtig, nicht aber in betreff des Lagenspieles. Hierin war ihm der Italiener Uccellini, dessen 1649 erschienene Violinkompositionen Burney wohl nicht bekannt hat, entschieden überlegen. Uccellini führt, wie wir sahen, seine Figuration bis zur sechsten Position hinauf, während Balzar die dritte Lage nicht übersteigt. Dagegen aber haben die Kompositionen des deutschen Künstlers, vom rein musikalischen Standpunkt aus betrachtet, wiederum eine anmutendere Beschaffenheit vor den Uccellinischen voraus. Sie enthalten im Hinblick auf den damaligen, noch so wenig entwickelten Standpunkt der deutschen Instrumentalkomposition schon mancherlei Beachtenswertes, was für eine ungewöhnliche Begabung, hinsichtlich der Erfindung sowohl, wie auch des Gestaltungsvermögens spricht; um so begreiflicher ist das Aufsehen, welches sie in England erregten.
5Balzars Kompositionen bewegen sich innerhalb des Gebietes der Kammersonate nach dem ursprünglichen Modus: sie bestehen aus Präludien, varierten Tonsätzen und Tänzen, welche in "the Division Violin" zum Abdruck kamen. Das erste Heft dieses Werkes erschien in London 1688 unter dem Titel: "The Division Violin (the first part) containing a choice collection of Divisions for the treble violin to a Ground Bass all fairly engraven on copper plates, being a great benefit and delight to all practitioners on the Violin and on the first that were ever printed of this kind of musik."
7Ein zweites Heft von "the Division Violin" wurde 1693,

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