Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 21

Führer durch die Literatur der Streichinstrumente (Violine, Viola, Violoncello) : kritisches, progressiv geordnetes Repertorium von instruktiven Solo- und Ensemble-Werken : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Nützlichkeit für den Unterricht : nebst einem kurzen bibliographischen Anhang, 1913

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1erhalten. Veraltete Übungsbeispiele sind durch neue ersetzt, das rein Technische und das Lagenstudium ist auf eine breitere Basis gestellt, das ursprüngliche Material der Schule erweitert.
3Hoya, Amadeo von der, Die Grundlagen der Technik des Violinspiels. Eine Darlegung der Gesetze und Mittel der technischen Schulung. (Hesse.) I. Teil 3 M., II. Teil, Abt. 1: Theor.-praktische Elementarlehre 5 M., Abt. 2: Praktisch-technische Elementarlehre 5 M., Anhang: Tonleiter-, Akkord- und Intervallstudien 2 M.
5Ein geistvolles, auf dem Boden streng logischen Denkens und sorgfältigster Beobachtung stehendes Werk. Keine Violinschule im gewöhnlichen Sinne, mehr eine »Philosophie« des Violinunterrichtes. Der Verfasser spricht im ersten Teile nicht zum Schüler, sondern zum Lehrer, und zwar nur zu solchem von bedeutender Intelligenz. Von dem Standpunkte ausgehend, daß in den bisher gebräuchlichen Violinschulen die Grundelemente der technischen Funktionen zumeist ganz unzureichend zur Darstellung gebracht sind, gibt er sehr ausführliche Darlegungen der Funktionen der beim Violinspiel in Betracht kommenden Organe und ihrer psycho-physiologischen Betätigung. Zahlreiche Abbildungen unterstützen die experimentellen Ausführungen in wirksamer Weise. Der zweite Teil zieht daraus die Nutzanwendung und überträgt die durch die Logik gewonnenen Resultate auf die Praxis. Intervallübungen in den verschiedensten Kombinationen, vereinigte Bogen- und Fingerexerzitien, dann Geläufigkeitsübungen und schließlich Tonleiter- und Akkordstudien im Umfange der ersten Lage bilden seinen Inhalt.
7Joachim, J., und A. Moser, Violinschule in 3 Bänden. (Simrock.)
8Deutsch-englisch. 1. Band 7.50 M., 2. Band 9 M., 3. Band 10 M.
9— Ausgabe mit französischem Text von Henri Marteau. 1. Band 9 M., 2. Band 10 M., 3. Band 12 M.
11»Nicht die Virtuosität ist unser Endziel, sondern der Musiker, der sein technisches Können künstlerischen Zwecken dienstbar machen soll.« Liest man diese Worte in der Einleitung, so sagt man sich von vornherein, daß diese Schule von einem andern Gesichtspunkte zu betrachten ist als viele andere Schulen, in denen gewissermaßen Rezepte zur Aneignung technischer Fertigkeiten gegeben werden. Aus der vornehmen Auffassung der Lehridée ist die ganze Anlage und Ausarbeitung des Stoffes erwachsen. Der reiche Text ist inhaltlich und in der Ausdrucksform gleich vortrefflich, zum Teil auch musikgeschichtlich interessant. Die eigens für die Schule komponierten, wie die übernommenen Beispiele und Übungen sind tadellos gewählt und sachgemäß geordnet. Überall ist das Bestreben erkennbar, rein gymnastische Dressur zu vermeiden und sie durch anregende, die Technik fördernde und den Geist beschäftigende Übungen zu ersetzen. Den beiden ersten, vornehmlich Moser zu dankenden Bänden, schließt sich der ausschließlich der Vortragskunst gewidmete dritte Band an, in dem 16 von Joachim für den Vortrag genau bezeichnete und mit Kadenzen versehene Meisterwerke der Violinliteratur enthalten sind. Zu jedem dieser Werke ist von Joachim oder Moser eine Einleitung geschrieben. Von Letzterem gehen zehn Aufsätze über den Vortrag voraus, die eine wesentliche Bereicherung dieses Bandes und der ganzen Schule darstellen.
13Jockisch, Reinhold, Op. 10. Neue praktisch-theoretische Methode zur gründlichen Erlernung des Violinspiels. (Eulenburg.)
143 M. Begleitende Violinstimme 1.50 M., begleitende Klavierst. 3 M.
16Ein verdienstliches, von pädagogischer Erfahrung zeugendes Werk, das für den Elementarunterricht sehr zu empfehlen ist. Der Verfasser legt Gewicht nicht nur auf die technische, sondern ebenso sehr auf die musikalische Erziehung des Schülers und bietet das vortreffliche Material in anregender Form. Die Methode vermeidet einseitige Finger-gymnastik, entwickelt die Bogengeschick- one of two readings
17Ein verdienstliches, von pädagogischer Erfahrung zeugendes Werk, das für den Elementarunterricht sehr zu empfehlen ist. Der Verfasser legt Gewicht nicht nur auf die technische, sondern ebenso sehr auf die musikalische Erziehung des Schülers und bietet das vortreffliche Material in anregender Form. Die Methode vermeidet einseitige Fingergymnastik, entwickelt die Bogengeschick- one of two readings

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