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Scan 193
Handlexikon der Tonkunst, 1873
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1Nervius, Leonardus, Kapuzinermönch, geb. in Belgien zu Ende des 16. Jahrhunderts, compornirte mehrere Kirchenmusiken: 1) X Missae, 2) Cantiones sacrae et Litaniae.
3Neser, Johann, aus Wiesbach in Brandenburg um 1570, berühmter Tonkünstler, compornirte viele geistliche Hymnen, die wir aber nicht mehr besitzen. Eine Sammlung lateinischer Oden zu 4 und 5 Stimmen ist erhalten.
5Nekler, B. E., geb. zu Straßburg etwa um 1840, lebt als Dirigent eines Männergesangvereins zu Leipzig und hat sich als Componist mehrerer Opern, die auch bereits in seiner Vaterstadt und in Leipzig aufgeführt wurden, sowie durch Herausgabe von Sachen für Männergesang bekannt gemacht.
7Nekmann, Christoph Friedrich, Goldarbeiter zu Hamburg, geb. um 1760, hat sich dadurch verdient gemacht, daß er die damals sehr unbeholzene Trompete vervollkommnete durch angebrachte Klappen. one of two readings
8Neumann, Christoph Friedrich, Goldarbeiter zu Hamburg, geb. um 1760, hat sich dadurch verdient gemacht, daß er die damals sehr unbeholzene Trompete vervollkommnete durch angebrachte Klappen. one of two readings
10Nestor, berühmter Tonkünstler Roms zur Zeit des Calignla.
12Neswadba, Jos., früher Capellmeister zu Hamburg, lebt als tüchtiger Dirigent seit 1864 in Darmstadt.
14Nesoideb, allgemeiner Name für die höheren Töne des griechischen Tonsystems.
16Neth, Johann Martin, zu Fyehoe um 1683 geboren, erblindete als Kind, wurde aber trotzdem einer der besten deutschen Organisten und 1703 in seiner Vaterstadt als Organist angestellt. Er war der Nachfolger seines Lehrers Rosenbusch und starb um 1736.
18Nette, Johann, lgl. preuß. Hoforgelbauer zu Berlin, lebte ums Jahr 1704.
20Netto, sauber, rein, nett.
22Netzer, Joseph, zu Imst in Tyrol 1808 geboren, war 1845 Capellmeister in Wien, schrieb mehrere Instrumentalstücke, Lieder und einige Opern, unter denen besonders „Mara“ hervorzuheben ist. Als Lehrmeister des Männergesanges in Graz starb er am 28. Mai 1864. N. hatte seine musikalische Bildung in Innsbruck erhalten und war auch einige Zeit Dirigent des Leipziger Concertinstituts „Enterpe“, sowie Capellmeister am dortigen Theater. Später fungierte er in gleicher Eigenschaft in Brünn.
24Neubauer, Franz Christoph, ein ausgezeichneter Violonist und Componist, geb. zu Horzin in Böhmen um 1760, war von 1790 an Capellmeister des Fürsten von Fürstenberg, Weilburg und Schaumburg, und starb am 11. October 1795. Von ihm sind sehr viele Sinfonien, Streichquartette, Trio's, Duo's, Clavierstücke, Lieder &c. erschienen, wovon jedoch Manches verloren gegangen ist.
26Neubauer, Johann, lebte ums Ende des 18. Jahrhunderts. Man kennt von dem nicht näher bekannten Componisten: 1) Concerto à 2 Clar. principali con Accomp. 2) II Notturni à Fl. trav., Fl. d'Amore, 2 Viole. 2 Cor. e Vc. 3) Duetto a Corno e Viola.
28Neuch, Johann, ein Gelehrter, schrieb über das goldene Horn: Clavis emblematum in aureo Cornu.
30Neue, …. de, Componist des 16. Jahrh., gab zu Wittenberg heraus: Liv. I. des Chansons musicales à 5 et 6 part.
32Neusville-de-Brunanbois-Montador, Jean Florent Joseph de, geb. 1707 zu Zangaste bei Calais, veröffentlichte ein Werk: Lettre au sujet de la rentrée de la demoiselle le Maure à l'Opéra zu Brüssel 1740.
34Neugebauer, Wenzel, geb. zu Gumpersdorf in der Grafschaft Glatz, ging zur Bühne und ward 1794 als Bassist und Schauspieler am Wöser'schen Theater angestellt. Er starb am 8. Juli 1811. one of two readings
35Neugebauer, Wenzel, geb. zu Gumpersdorf in der Grafschaft Glatz, ging zur Bühne und ward 1794 als Bassit und Schauspieler am Wöser'schen Theater angestellt. Er starb am 8. Juli 1811. one of two readings
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