Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 205

Handlexikon der Tonkunst, 1873

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1empfangen. Seine Compositionen sind theils Opern, z. B. Liebeszauber, der Alpenhirt, die wunderbaren Lichter, theils Sinfonien, Quartetten, Lieder, auch Oratorien. Besondere Verdienste hat sich N. um den gemischten Gesang erworben.
3Nola, Giovanni Domenico da, berühmter Contrapunktist des 16. Jahrh., geb. wahrscheinlich zu Nola, war Capellmeister an der Kirche St. Annunziata in Neapel und lebte 1575 noch als solcher. Er hinterließ Madrigalen, Villanellen, Canzonen und Motetten.
5Noli me tangere (lat.), rühre mich nicht an! waren in alten Orgeln Aufschriften für blinde Züge.
7Rollet, Johann Anton, ein Gelehrter, Abbé zu Paris, geb. um 1700 zu Rimpé bei Royon, starb zu Paris am 24. April 1770. Von ihm rührt der Aufsatz her: Memoire sur l'ouie des poissons et sur la transmission des Sons dans l'eau.
9Nomion, bedeutete bei den alten Griechen Liebeslied, eigentlich Hirtenlied.
11Nomodictai, die Richter der alten Griechen, welche über die Preisvertheilung unter den Wettkämpfern bei den heiligen Spielen entschieden.
13Nomos, bezeichnete ursprünglich bei den alten Griechen jede feste und stehende Weise (Melodie), später aber auch ein Loblied auf den Apoll, denn das Adjectiv: Nomisch drückt den Styl aus, dessen man sich bei solchen Lobliedern bediente.
15Non = nicht. Non molto = nicht sehr viel. Non tanto, non troppo = nicht zu sehr. Allegro non troppo = nicht zu rasch. Non troppo lento = nicht zu langsam &c.
17Nona, ein dissonirendes Intervall von 9 Stufen, das in dreierlei Weise None, gebraucht wird: kleine None: (C—des, F—g), große None: (C—d, H—cis), übermäßige None: (C—dis, F—gis). Im Uebrigen sind alle diese Nonen als einzelne Intervalle betrachtet, nichts als Secunden, die um eine Octave höher von ihrem Grundton entfernt sind und die daher öfters auch Secunden genannt werden. Die Ursache dieser Verschiedenheit ihrer Benennung liegt bloss in der Verschiedenheit ihres harmonischen Gebrauchs; die None wird als Orgelpunkt benutzt.
19Nonenaccord, s. Accord.
21Nonenseptimenaccord, ist ein Fünfflank, der aus Grundton, Terz, Quint, Septime und None besteht. Er heisst Nouenaccord (mit kleiner oder großer None), wenn er vierstimmig, entweder mit der Terz und Quinte, oder ohne Quinte und mit der Terz und Septime erscheint.
23Nonett, ein neunstimmiges Tonstück.
25Non de St., Jean Claude Richard, berühmter franz. Gelehrter, geb. 1728. Er ging nach Italien und vervollkommnete dort sein Wissen und kehrte dann nach Paris zurück, wo er zu Ende 1791 starb. In seinem prächtigen Werke: Voyage pittoresque de Naples et de Sicile hat er verschiedene Nachrichten über bedeutende italienische Musiker niedergelegt, z. B über Pergolese, Tomelli, Majo, Porpora, Durante, Farinelli u. s. w.
27Nonat (….). Unter diesem Namen findet man in Meyn's Musikverzeichniß, Hamburg 1797, angezeigt: Air de Marlborough, varié p. le Clav.
29Nonot, Joseph Waast Aubert, geb. zu Arras 1753, lernte ohne Lehrer Clavier- und Orgelspielen. In seinem Geburtsorte wurde er Organist an der Cathedrale, später lebte er auch eine Zeit lang in Paris, wo er 1817 starb. Er componirte Sinfonien für Orchester, Concerte und Sonaten für Piano.
31Noort, Sybrand Van, Organist zu Amsterdam in den ersten Jahren des 18. Jahrh., componirte Sonaten für Flöte unter dem Titel: Mélange italien.
33Nopitsch, Christoph Friedrich Wilhelm, war seit 1800 Cantor und Musildirector zu Nördlingen, wo er im Mai 1824 starb. Geboren wurde er zu Kirchensittenbach bei Hirsbruck 1758. Außer Orgel spielte er noch andere Instrumente mit

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