Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 287

Handlexikon der Tonkunst, 1873

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1Potier, Henri Hippolyte, geb. zu Paris den 10. Febr. 1816, studirte am Conservatorium daselbst Musik und hat 3 Opern componirt. 1850 wurde er als Gesangdirector an der Oper angestellt, welche Stellung er noch 1863 inne hatte.
3Potter, Mad., Gattin des Borigen, machte ihre Studien am Conservatorium zu Paris und war eine vortreffliche Sängerin an der komischen Oper zu Paris in den Jahren von 1847 bis 1855.
5Potin, Antoine, ein Instrumentenmacher für Clavier gegen Ende des 16. Jahrh. zu Paris, welchen Mersenne in seiner Harmonie universelle sehr lobt.
7Potpourri, ein französisches Wort, das was Olla potrida bedeutet, also ein Lieblingsericht, das aus verschiedenen kleingeschnittenen und zusammengesetzten Fleischarten besteht; in der Musik ein namentlich aus bekannten und beliebten Melodien zusammengesetztes Tonstück, ein Quodlibet. Insbesondere sind die romischen Potpourri's sehr gebräuchlich. one of two readings
8Potpourri, ein französisches Wort, das was Olla potrida bedeutet, also ein Lieblingsericht, das aus verschiedenen kleingeschnittenen und zusammengesetzten Fleischarten besteht; in der Musik ein namentlich aus bekannten und beliebten Melodien zusammengesetztes Tonstück, ein Quodlibet. Insbesondere sind die italienischen Potpourri's sehr gebräuchlich. one of two readings
10Pott, August, grossherzogl. oldenburgischer Hofkapellmeister, ausgezeichnet als Violinspieler, geb. den 7. Nov. 1806 zu Nordheim in Hannover, machte von 1834 an viele Kunstreisen durch Deutschland, nach England und Dänemark und Schweden. Von seinen Compositionen kennt man einige Concerte und Variationen für Violine, Streichquartette, Ouverturen, Sinfonien, Lieder und Gesänge. P. erhielt den ersten Unterricht von seinem Vater, dem Stadtmusikus Pott, und später wurde er zu Hannover Kiesewetter's Schüler. Der Herzog von Cambridge, der sich für den jungen Musiker interessirte, schickte ihn auf seine Kosten noch ein Jahr zu Spohr nach Cassel und nach seiner Rückkehr wurde er in Hannover Kammermusikus. Von hier aus machte er Concertreisen, kam auch nach Oldenburg und wurde hier wie überall so enthusiastisch aufgenommen, daß ihn der Grossherzog zum Hofkapellmeister ernannte. Diese Stelle annehmend, wirkte er in tüchtiger Weise für Verbreitung guter Musik. Er lebt, seitdem er pensionirt, in Graz. one of two readings
11Pott, August, grossherzogl. oldenburgischer Hofkapellmeister, ausgezeichnet als Violinspieler, geb. den 7. Nov. 1806 zu Nordheim in Hannover, machte von 1834 an viele Kunstreisen durch Deutschland, nach England und Dänemark und Schweden. Von seinen Compositionen kennt man einige Concerte und Variationen für Violine, Streichquartette, Ouverturen, Sinfonien, Lieder und Gesänge. P. erhielt den ersten Unterricht von seinem Vater, dem Stadtmusikus Pott, und später wurde er zu Hannover Kiesewetter's Schüler. Der Herzog von Cambridge, der sich für den jungen Musiker interessirte, schickte ihn auf seine Kosten noch ein Jahr zu Spohr nach Cassel und nach seiner Rückkehr wurde er in Hannover Kammermusikus. Von hier aus machte er Concertreisen, kam auch nach Oldenburg und wurde hier wie überall so enthusiastisch aufgenommen, daß ihn der Großherzog zum Hofkapellmeister ernannte. Diese Stelle annehmend, wirkte er in tüchtiger Weise für Verbreitung guter Musik. Er lebt, seitdem er pensionirt, in Graz. one of two readings
13Pott, Mad. Aloysa, Gattin des vorhergehenden, eine vortreffliche Clavierspielerin, ist geb. zu Wien am 25. April 1815. Im Clavierspielen ist sie eine Schülerin von Czerny, in der Composition von Gyrowetz und hat 3 Streichquartette und eine große Messe mit Orchester und Orgel componirt.
15Pott, Johann Ferd., der Vater des Borigen, war 1761 in Minden in Hannover geboren, leistete besonders als Waldhornist Ausgezeichnetes und componirte auch sehr glücklich und mit großer Leichtigkeit.
17Potter, …, ein englischer Gelehrter nach der Mitte des 18. Jahrhunderts. Man kennt von ihm einige Poesien und folgende Schrift: Observations on the present state of music and musicians. London 1763.
19Potter, Cyprian, geb. zu London im Jahr 1792, war ein Schüler Attwoods in der Composition und später von Calcott und Dr. Crotch. Nachdem er noch 5 Jahre bei Wölfl Unterricht genossen hatte, trat er im philharmonischen Concert mit einem Sextett eigner Composition auf. Das Stück hatte wenig Erfolg und entmutigend ging er nach Deutschland, später nach Italien. Nach London zurückgekehrt, wurde er Clavierlehrer an der königl. Akademie der Musik, 1832 Director dieses Instituts, welchen Posten er bis 1861 versah und wo er seine Entlassung nahm. Claviercompositionen, sowie Einiges für Cello, Horn, Contrabass u. s. w. hat er publicirt.
21Pottier, Matthias, Musiker, an der Cathedrale von Antwerpen gegen Mitte des 17. Jahrh. angestellt als Geistlicher, hat: Flores selectissimarum missarum herausgegeben, eine Sammlung von Messen von Asola, Orlando di Lasso Massaimi, Palestrina und Biadana.
23Pottier, Jean Marie, Musiker der königl. Capelle, geb. zu Belleville 1772, wurde Schüler von Bertin in der Harmonie und im Gesang von Mengozzi. 1818 errichtete er zu Paris eine Musikhalle und hat eine Sammlung von 4 Romanzen

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