Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Books › Musik-Lexikon, 1884 › scan 208

Scan 208

Musik-Lexikon, 1884

20 lines. Read by computer on 14 September 2026. No printed page number was found. See the scan on archive.org.

1Copula — Cornelius.
3Außer der »Nina« hatte er am meisten Erfolg mit »Enrichetta di Baienfeld« (Bien 1826) und »Gli Illinesi« (Turin).
5Copula (lat.), in der Orgel s. v. w. Poppel (s. v.); dann Name für Flötenregister und zwar a) für Prinzipal 8' vermutlich als die zur Verkoppelung mit allen andern geeignete Stimme, b) für Hohlflöte 8' (Poppelflöte), die umgekehrt der Verkoppelung mit andern bedarf.
7Copyright (engl., spr. copyright), Verlagsrecht. Eine knappe Darstellung der englischen Rechtsverhältnisse des Autors und Verlegers musikalischer Werke s. in Groves Dictionary of music.
9Cor (franz.), Horn; C. anglais, English Horn (Altohöhe, s. Oboe).
11Corbett, William, engl. Violinvirtuose, Mitglied des königlichen Orchesters (Queen's band), lebte 1711—40 in Italien (Rom), in den meisten größern Städten gelegentlich konzertierend und Musikalien und musikalische Instrumente sammelnd, nahm nach der Rückkehr nach London seine Stelle im Orchester wieder ein und starb 1748. Seine Instrumentensammlung vermachte er nebst einem Fonds für die Besoldung des Konservators der selben dem Gresham College. C. hat verschiedene eigne Instrumentalwerke, besonders für Violine, herausgegeben.
13Corda (ital.), Saite; una c. (»auf einer Saite«) bedeutet in der Klaviermusik die Anwendung der Verschiebung (linke Beine der Flügel); due corde (»mit zwei Saiten«), s. v. w. mit halber Verschiebung; tutte le corde (»alle Saiten«), s. v. w. ohne Verschiebung.
15Corelli, Arcangelo, einer der ersten wirklichen Virtuosen auf der Violine und klassischer Komponist für dies Instrument, geboren im Februar 1653 zu Fagnaano bei Imola, gest. 18. Jan. 1713 in Rom; war im Kontrapunkt Schüler von Matteo Simonelli und im Violinspiel von J. B. Bassani. Über seine frühere Lebenszeit ist wenig bekannt; es scheint, daß er um 1680 am Hof zu München Anstellung gehabt hat. 1681 setzte er sich in Rom fest, wo er im Kardinal Ottoboni einen Freund und Mäcen fand; C. wohnte bis zu seinem Tod im Palais des Kardinals. Man versuchte ihn nach Neapel zu ziehen, und nach wiederholten Einladungen ließ sich C. bewegen, dorthin zu gehen und vor dem König zu spielen; es begegneten ihm aber während des Vortrags mehrere Flüchtigkeiten, so daß er sich einbildete, Fiasko gemacht zu haben, und sehr erregt wieder nach Rom abreiste. Hier in der Folge vorübergehend durch die Leistungen eines mittelmäßigen Violinspielers, Valentini, in den Hintergrund gedrängt, verfiel er in Melancholie. Seine epochemachenden, noch heute bei allen Violinspielern in hohem Ansehen stehenden Werke sind: 48 dreistimmige Sonaten für zwei Violinen in 4 Werken à 12 Sonaten (1683—94); als dritte Stimme ist bei Op. 1 Orgelbass, Op. 2 Cello und Bassviole oder Cembalo, Op. 3 Basslaute (Arciuto) und Orgelbass, Op. 4 Bassviole oder Cembalo gefordert; ferner 12 zweistimmige Sonaten für Violine und Bassviole oder Cembalo (1700), bis 1799 fünfmal aufgelegt, von Geminiani zu »Concerti grossi« erweitert (auch zu Amsterdam in Bearbeitung für zwei Flöten und Bass erschienen); weiter 9 Sonaten für zwei Violinen und Cembalo (1695 in Rom und später im Nachdruck in Amsterdam); ein Opus nachgelassener Sonaten für zwei Violinen mit Orgelbass und sein letztes und größtes Werk (Op. 6): zwölf Concerti grossi für zwei Violinen und Cello als Soloinstrumente (Concertino obligato) u. zwei weitere Violinen, Viola und Bass als Begleitungsinstrumente, die verdoppelt werden können (Concerto grosso). Die 48 Sonaten Op. 1—4 und die Concerti grossi Op. 6 erschienen in 2 Bänden zu London bei Walsh, revidiert von Pepusch. Von neuern Ausgaben seien die von Op. 1 und 2 durch Joachim (in Chrysanders »Denkmälern«) und einzelner aus Op. 5 durch Alard und David (»Folies d'Espagne«) genannt.
17Cornamusa (franz. Cornemuse), ältere ital. Art der Schalmei, aber am unteren Ende geschlossen, so daß die Schallwellen sich durch die Tonlöcher fortpflanzten, vgl. Bassanello; auch s. v. w. Dudelsack.
19Cornelius, Peter, geb. 24. Dez. 1824 zu Mainz, gest. 24. Okt. 1874 dafelbst;

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.