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Scan 428
Musik-Lexikon, 1884
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1Hartog — Hasler. one of two readings
3Sohn des vorigen, gleichfalls ein bemerkenswerter Komponist, geb. 21. Febr. 1836 zu Kopenhagen, Schüler seines Vaters und Gades (seines Schwagers), wurde 1861 Organist einer Kopenhagener Kirche und 1871 Schlosorganist, zog sich aber 1873 aus Gesundheitsrücksichten nach Sollerød bei Kopenhagen zurück, wo er der Komposition lebt. Von seinen Kompositionen, die auch in Deutschland Beifall finden, sind hervorzuheben: »Nordische Volksstänze für Orchester, »Lieder und Weisen im nordischen Volkston«, Ouvertüre »Eine nordische Heerfahrt«, eine Symphonie (Es dur), ein Chorwerk: »Winter und Lenz«, ein Violinkonzert, ein Cellokonzert, ein Klaviertrio, eine Serenade für Klavier, Cello und Klarinette &c. — 3) Ludwig, geb. 1836 zu Neuss, Schüler von Moscheles und Hauptmann in Leipzig und Liszt in Weimar, vortrefflicher Pianist und angesehener musikalischer Kritiker zu Dresden, gab Lieder heraus, welche eine günstige Beurteilung fanden. one of two readings
4Sohn des vorigen, gleichfalls ein bemerkenswerter Komponist, geb. 21. Febr. 1836 zu Kopenhagen, Schüler seines Vaters und Gades (seines Schwagers), wurde 1861 Organist einer Kopenhagener Kirche und 1871 Schlosorganist, zog sich aber 1873 aus Gesundheitsrücksichten nach Sollerød bei Kopenhagen zurück, wo er der Komposition lebt. Von seinen Kompositionen, die auch in Deutschland Beifall finden, sind hervorzuheben: »Nordische Volkstänze für Orchester, »Lieder und Weisen im nordischen Volkston«, Ouvertüre »Eine nordische Heerfahrt«, eine Symphonie (Es dur), ein Chorwerk: »Winter und Lenz«, ein Violinkonzert, ein Cellokonzert, ein Klaviertrio, eine Serenade für Klavier, Cello und Klarinette &c. — 3) Ludwig, geb. 1836 zu Neuss, Schüler von Moscheles und Hauptmann in Leipzig und Liszt in Weimar, vortrefflicher Pianist und angesehener musikalischer Kritiker zu Dresden, gab Lieder heraus, welche eine günstige Beurteilung fanden. one of two readings
6Hartog, Edouard de, geb. 1826 zu Amsterdam, zuerst ausgebildet von Louis Dulden, Döhler und Bartelmann, genoss kurze Zeit in Paris den Unterricht Elwarts und studierte schließlich 1849 noch einmal vom Anfang unter Heinze (Schüler Mendelssohns). 1852 ließ er sich, unabhängig der Komposition lebend, in Paris nieder und machte in diesem Jahr wie auch 1857 und 1859 Werke seiner Komposition durch selbst arrangierte Orchesterkonzerte bekannt; in neuerer Zeit erteilt er Unterricht. Von seinen Kompositionen sind zu nennen: die einaktigen komischen Opern »Le mariage de Don Lope« (1868, Théâtre lyrique) und »L'amour et son hôte« (Brüssel 1873), der 43. Psalm für Soli, Chor und Orchester, zwei Streichquartette, eine Suite für Streichquartett, mehrere Meditationen für (Violine) Cello, Orgel (Harfe) und Klavier, Lieder &c.; eine Anzahl anderer größerer Werke ist noch Manuskript. H. ist Mitarbeiter von Bougins Supplement zu Fétis' »Biographie universelle«.
8Hart verminderter Dreiklang, Bezeichnung des Durakkords mit verminderter Quinte, z. B. h. dis. f (vgl. Dissonanz).
9Musl. one of two readings
10Musik. one of two readings
12Harvard Association (spr. härward assohssien) zu Boston, eine der ältesten und bedeutendsten amerikanischen musikalischen Gesellschaften (begründet 1837), besitzt eine reiche musikalische Bibliothek, und gibt in der berühmten Musikhalle (mit großer Orgel von Walcker) alljährlich eine Reihe Konzerte. Präsident der Gesellschaft ist Dwight (s. d.), Dirigent Karl Zerrahn (s. b.). one of two readings
13Harvard Association (spr. härward äshohmsch'n) zu Boston, eine der ältesten und bedeutendsten amerikanischen musikalischen Gesellschaften (begründet 1837), besitzt eine reiche musikalische Bibliothek, und gibt in der berühmten Musikhalle (mit großer Orgel von Walcker) alljährlich eine Reihe Konzerte. Präsident der Gesellschaft ist Dwight (s. d.), Dirigent Karl Zerrahn (s. b.). one of two readings
15Häser, 1) August Ferdinand, geb. 15. Okt. 1779 zu Leipzig, gest. 1. Nov. 1844 als Theaterkapellmeister, Kirchenmusikdirektor und Seminarmusiklehrer in Weimar; komponierte zahlreiche kirchliche und Orchesterwerke (Requiem, Te Deum, Vaterunser, Miserere, Messen, Oratorium »Triumph des Glaubens« [1817 in Birmingham aufgeführt], Ouvertüren &c.), Klavierstücke, Lieder u. a. und schrieb: »Versuch einer systematischen Übersicht der Gesanglehre« (1820) und eine Chorgesangschule (1831). — 2) Charlotte Henriette, Schwester des vorigen, geb. 24. Jan. 1784 zu Leipzig, war eine ausgezeichnete Sängerin, sang zuerst an der Dresdener Oper, später zu Wien und in Italien und verheiratete sich 1812 in Rom mit einem Advokaten Vera. Ihr Todesjahr ist nicht bekannt. — 3) Heinrich, Bruder der vorigen, geb. 15. Okt. 1811 zu Rom, Professor der Medizin in Jena, schrieb: »Die menschliche Stimme, ihre Organe, ihre Ausbildung, Pflege und Erhaltung« (1839).
17Hasler (Häskler), Hans Leo (von), geb. 1564 zu Nürnberg, gest. 5. Juni 1612 in Frankfurt a. M.; der erste deutsche Meister, der seine musikalische Bildung aus Italien holte (vorher waren durch fast zwei Jahrhunderte die Niederlande die hohe Schule der Komposition und lieferten an Italien, Deutschland, Spanien und Frankreich die musikalischen Kapazitäten), ging 1584 nach Venedig und studierte mehrere Jahre unter Andreas Gabrieli als Mitschüler des großen Johannes Gabrieli. Sein Stil hat deshalb große Ähnlichkeit mit dem der beiden Venezianer, die kleinern, mehr ins Detail gearbeiteten Ranzonetten und Madrigale mehr an Andrea, die doppelchörigen
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