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Scan 94

Musik-Lexikon, 1887

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1vom Arpeggio unterschieden, daß die B. nicht legato, sondern staccato gespielt wird.
3Battishill (spr. bätt-), Jonathan, Cembalist am Coventgardentheater, geboren im Mai 1738 zu London, gest. 10. Dez. 1801; schrieb mehrere Opern für dieses Theater, die erste: »Almena« (1764) in Gemeinschaft mit Arne, wandte sich aber später mehr der kirchlichen Komposition zu, die letzten Jahre der Ansammlung einer wertvollen musikalischen Bibliothek widmend. Glees, Anthems und Fugen von ihm finden sich in Sammelwerken (Warren, Page); 6 Anthems und 10 Cantiones erschienen separat 1804.
5Battista, Vincenzo, geb. 5. Okt. 1823 zu Neapel, gest. 14. Nov. 1873 daselbst; Schüler des Neapeler Konservatoriums, hat elf Opern an verschiedenen italienischen Theatern aufgeführt mit zeitweilig gutem Erfolg, ist aber schließlich ziemlich vergessen gestorben.
7Battmann, Jacques Louis, geb. 25. Aug. 1818 zu Maasmünster (Elsäss), 1840 Organist in Belfort, später in Bejou, hat eine große Anzahl Klavier- und Orgelwerke herausgegeben, darunter viele Etüdenwerke, eine Klavierschule, Harmonielehre (für das Akkompagnement des Gregorianischen Gesangs), eine Harmoniumschule, viele Kompositionen für Harmonium &c., auch Messen, Motetten, Chorwerke &c.
9Battou (spr. battō), Désiré Alexandre, geb. 2. Jan. 1797 zu Paris, gest. 15. Okt. 1855; Schüler des Konservatoriums (Eberubini), erhielt 1816 den Römerpreis, schrieb 5 Opern, hatte aber geringe Erfolge, war auch 1831 an der in Gemeinschaft von Auber, Carafa, Hérold, Berton u. a. geschriebenen »Marquise de Brinvilliers« betheiligt. Nachdem er längere Zeit das Geschäft seines Vaters, die Fabrikation künstlicher Blumen, betrieben, wurde er 1842 zum Inspektor der Sukkursalen (Filialen) des Konservatoriums und 1849 außerdem zum Lehrer einer Ensembleklasse ernannt.
11Battu (spr. battū), Pantaleon, geb. 1799 zu Paris, gest. 17. Jan. 1870; Schüler von R. Kreutzer, Mitglied des Opernorchesters und der königl. Kapelle bis 1830, seit 1846 zweiter Kapellmeister der Opéra; publizierte zwei Violinkonzerte, einige Violinromanzen, Variationen und drei Duos concertants.
13Battuta (ital., von battere, schlagen), Taktenschlag; a batt. (»im Takt«), Vorschrift für die Begleitstimmen eines Gesangsparts (im Gegensatz zu colla parte, welches bedeutet, daß die Instrumente sich nach dem Sänger zu richten haben), desgleichen für den Sänger selbst als Fingerzeig, daß er die folgende Stelle nicht frei vortragen darf. Das sogenannte Arioso oder Accompagnato (s. d.), welches zeitweilig Recitative unterbricht, wird daher durch a batt. bezeichnet. Im engern Sinn ist B. Niederschlag, d. h. Anfang eines Taktes; daher ritmo di tre oder di quattro battute, s. v. w. Rhythmus von je 3 oder je 4 zusammengehörigen Takten (d. h. diese Zahl Takte bilden einen Takt höherer Ordnung; vgl. Metrik). — In der Lehre des Kontrapunkts versteht man unter B. eine von den alten Kontrapunktlehrern verbotene Fortschreitung, nämlich den Übergang der beiden Außenstimmen aus der Dezime in die Oktave auf den guten Takteil; z. B.:
15Das Verbot derartiger Fortschreitungen wurde schon von J. Fux (um 1725) nicht mehr aufrecht erhalten.
17Baudiot (spr. boodjō), Charles Nicolas, Cellovirtuose, geb. 29. März 1773 zu Nancy, gest. 26. Sept. 1849 in Paris; Schüler von Janson und 1802 dessen Nachfolger als Professor seines Instruments am Konservatorium zu Paris, 1816 zugleich erster Cellist der königlichen Kapelle, 1822 pensioniert, hat viele Kompositionen für Cello herausgegeben, auch mit Levassier und Baillot die Cellomethode des Konservatoriums, ferner allein eine »Méthode complète de violoncelle (Op. 25) und eine Anleitung für Komponisten, one of two readings
18Baudiot (spr. boodjō), Charles Nicolas, Cellovirtuose, geb. 29. März 1773 zu Nancy, gest. 26. Sept. 1849 in Paris; Schüler von Janson und 1802 dessen Nachfolger als Professor seines Instruments am Konservatorium zu Paris, 1816 zugleich erster Cellist der königlichen Kapelle, 1822 pensioniert, hat viele Kompositionen für Cello herausgegeben, auch mit Levassuer und Baillot die Cellomethode des Konservatoriums, ferner allein eine »Méthode complète de violoncelle (Op. 25) und eine Anleitung für Komponisten, one of two readings

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