Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1870

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1Sie bestand aus zwei besonderen Pfeifen, die in einer grossen Terz zu einander intonirten und durch zwei neben dem Manuale befindliche Tasten zur Ansprache gebracht wurden. In neueren Orgelwerken findet sich der C. nicht mehr vor. 2.
3Cudmore, Richard, ein ausgezeichneter, als Componist fast gar nicht, um so vortheilhafter jedoch als Violinvirtuose, Violoncellist und Pianist bekannter englischer Tonkünstler, geboren 1787 in Chichester.
5Cugnier, Pierre, erster Fagottist im Orchester der Grossen Oper zu Paris, geboren daselbst 1740, hat eine Schule für Fagott herausgegeben, die wegen ihrer Gründlichkeit von La Borde in seinem »Essai« von S. 313 bis 343 mit allen Figuren und Notenbeispielen abgedruckt wurde.
7Culand-Ciré, Marquis de, französischer musikalischer Schriftsteller, geboren 1718, gestorben 1799, hat sich durch Recensionen, Brochüren und Bücher über Musik bekannt gemacht.
9Cumoduty heisst in der indischen Tonleiter eine Sruti (s. d.), die ungefähr der oberen Hälfte des temperirten Halbtones von a bis b entspricht. In der Sāngita Rātnakāra (s. d.) wird diese Sruti Cumudvati genannt. Diese Verschiedenheit des Namens, wie noch einige andere in indischen Werken vorkommende Varianten desselben, sind wohl nur in verschiedenen Kreisen entstandene Umgestaltungen der zuerst angegebenen am häufigsten angewandt gefundenen Benennung C. 2.
11Cuno, Christoph, Prediger in Leubingen um 1695, von dessen musikalischer Begabung ein von ihm verfasstes Buch: »Die musikalische Harmonie« (Jena, 1700) noch Kunde gibt.
13Cuntz, Stephan, Orgelbauer in Nürnberg in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, der im J. 1635 gestorben ist. Die meisten seiner Werke hatten einen weit verbreiteten Ruf, worüber sich Professor Doppelmayer in seinen »Historischen Nachrichten von den Nürnbergischen Künstlern« S. 298 ausführlicher auslässt. 0.
15Cuny, Jean, französischer Tonkünstler aus Verdun, der 1667 eine sechsstimmige Messe seiner Composition herausgab.
17Cunz, Friedrich August, Professor an der Universität zu Halle, ist der Verfasser eines auch musikalisch bemerkenswerthen Buches, betitelt: »Geschichte des deutschen Kirchenliedes u. s. w.« (Leipzig, 1855).
19Cuper, Gisbert, gelehrter Philolog, geboren am 14. Septbr. 1644 zu Hemmendene in der Provinz Geldern, war Professor der Geschichte in Deventer und starb daselbst am 22. Novbr. 1716. Unter seinen Werken ist hier ein »Harpokrates« (Amsterdam, 1676) betiteltes anzuführen, da es Mancherlei über die Flöten der Alten, namentlich der Griechen enthält.
21Cupis de Camargo, François, trefflicher belgischer Violinist, geboren am 10. März 1719 zu Brüssel, wurde von seinem Vater unterrichtet und konnte, 19 Jahr alt, in Paris mit grossem Beifall öffentlich auftreten. Er kam 1741 als erster Violinist in das Pariser Opernorchester und starb um 1764. Er hat Streichquartette und zwei Bücher Sonaten für Solo-Violine hinterlassen. Seine Schwester war die zur Zeit berühmte Tänzerin Camargo. — Sein jüngster Sohn, Jean Baptiste C., geboren 1741 zu Paris, war anfangs Violinschüler seines Vaters, warf sich aber seit 1752 auf das Violoncellspiel, das er bei Berlaut eifrig trieb. Mit 20 Jahren galt er bereits als der beste Violoncellist seines Vaterlandes und trat in das Orchester der Grossen Oper. Seit 1771 ging er auf Kunstreisen und heirathete in Italien die Sängerin Giulia Gasperini. Beide Gatten befanden sich 1794 in Mailand, traten aber seitdem nicht mehr in die Oeffentlichkeit. C. hat Conzerte und Variationen für Violoncell componirt und auch eine Schule für dieses Instrument verfasst.
23Cupre, Jean de, französischer Tonkünstler, der zu Heidelberg lebte und laut Draudius' »Bibl. class.« S. 1629 ein »Livre premier contenant trente madrigales à cinq voix etc.« (Frankfurt a. M., 1610) veröffentlichte.
25Curci, Giuseppe, rühmlichst bekannter italienischer Componist von Opern und Cantaten, geboren zu Ende des 18. Jahrhunderts in Neapel, siedelte um 1838 nach Wien über und wirkte dort still aber erfolgreich als Lehrer des Kunstgesanges und der Composition.

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