Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1870

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1noch einige Sammlungen Romanzen und eine kleine komische Oper »Le mariage imprudence«, die aufgeführt wurde, aber keinen Erfolg hatte.
3Dam, Mads Gregers, trefflicher Violinist, wurde am 2. April 1791 in dem dänischen Städtchen Swenborg geboren. Da seine Eltern arm waren und der Knabe bereits im frühesten Jugendalter Neigung zum Violinspiel zeigte, so wurde er schon 1796 zum Swenborger Stadtmusicus gebracht, wo er es bis zum beliebtesten Tanzspieler der ganzen Gegend brachte. Zwölf Jahre alt, zog er zur weiteren Ausbildung nach Kopenhagen, wo ihm sein Lehrer, der Kammermusiker Gregers Simonson, durch Conzerte, in denen D. mit grossem Beifall auftrat, die Existenzmittel verschaffte. Schon 1806 kam er in die königl. Kapelle zu Kopenhagen, doch trieb ihn der Drang, sich zu vervollkommnen, nach Deutschland; dort liess er sich vielfach mit Erfolg hören, 1811 und 1812 auch in Berlin, wo er als Violinist in die königl. Kapelle gezogen wurde, in der er bis 1859, nachdem er 1827 zum Sinfonie-Dirigenten ernannt worden war, eifrig und mit Kunstliebe wirkte. Von seinen Compositionen, die eine gründliche Bildung verrathen, sind ein Streichquartett, drei Duos für zwei Violinen und ein Adagio und Polonaise für Violine im Druck erschienen. — Sein Sohn, Hermann Georg D., der den Vater nicht überlebte, geboren am 5. Decbr. 1815 zu Berlin, trieb gegen den Willen der Eltern beim Kammermusiker Hauck Violinspiel, erhielt aber seine letzte Ausbildung als Violinist, so wie in der Composition bei seinem Vater. Schon 1830 wurde er bei der königl. Kapelle als Accessist und 1840 als Kammermusiker angestellt, in welcher Stellung er am 27. Novbr. 1858 zu Berlin starb. Auf Bestellung der General-Intendantur hatte er für den praktischen Gebrauch der königl. Schauspiele zahlreiche Ouvertüren und Zwischenacts-Musiken geschrieben, die von Talent zeugen. Ausserdem hat er die Opern »Das Fischermädchen« (1831 aufgeführt), »Cola Rienzi«, »Der Geisterring« (1842) und »Die englischen Waaren« (1844), die Oratorien »Das Hallelujah der Schöpfung« (auf königl. Befehl 1847 aufgeführt) und »Die Sündfluth« (1848, aufgeführt 1849 und 1854), so wie Cantaten und einige Lieder componirt.
5Damas, Friedrich, Gesanglehrer und Componist, geboren um 1800, war seit etwa 1828 in Bergen auf der Insel Rügen als Cantor angestellt. Er hat sich durch Herausgabe mehrerer den Volksgesang fördernder Schriften und Liederhefte vortheilhaft bekannt gemacht. Die verbreitetsten derselben sind: »Hülfsbuch für Singvereine der Schullehrer auf dem Lande und in kleinen Landstädten« und »Leichte Chöre an Sonn- und Festtagen für Choranstalten auf dem Lande und in kleinen Städten« (Berlin, 1831).
7Damascenus, Johannes, eigentlich Ioannes Chrysorrhoas geheissen und aus Damask gebürtig, berühmter Kirchenlehrer und Verfasser des dogmatischen Hauptlehrbuchs der morgenländischen Kirche, geboren um 700, war erst Schatzmeister des Kalifen und hiess als solcher Al Mansur. Im J. 730 wurde er Mönch im Kloster Saba bei Jerusalem und starb um 760. Er erfand auch Musikzeichen, welche ein ganzes Intervall ausdrücken. Für sein Ansehen spricht u. A., dass er selbst in der römischen Kirche heilig gesprochen wurde, und dass er noch jetzt in der griechischen Kirche als dogmatische Norm gilt.
9Damasus, aus Madrid gebürtig und im 80. Lebensjahre 384 als römischer Bischof gestorben, soll das Psalm- und Hallelujah-Singen an Festtagen in die abendländische Kirche eingeführt haben.
11Damasus a Sancto Hieronymo, s. Brosmann.
13Dambruis, ein wegen seiner Werke hoch geachteter und gepriesener französischer Componist, lebte um 1686.
15Damcke, Berthold, ein vielseitig gebildeter deutscher Tonkünstler und Componist, geboren am 6. Febr. 1812 zu Hannover, beschäftigte sich neben seinen Gymnasialstudien mit solcher Vorliebe mit der Musik, dass er auf den Rath seines Piano-fortelehrers Aloys Schmitt diese Kunst statt der Theologie zum Lebensberufe wählte. Als Bratschist trat er 1833 in die hannöversche Hofkapelle, trieb aber trotzdem Klavierspiel eifrig weiter und brachte es auch auf der Orgel so weit, dass er 1834 öffentlich auftreten konnte, bei welcher Gelegenheit er auch als Componist mit

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