Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1872

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1selben. Da das Instrument in der von B. in Anwendung gebrachten Construction wieder verschollen ist, so entzieht es sich einer eingehenderen Beschreibung.
3Breunung, Ferdinand, städtischer Musikdirector zu Aachen, ein trefflicher, als Dirigent, wie als Componist geschickter Tonkünstler, der seine musikalischen Studien auf der Rheinischen Musikschule in Köln gemacht hat. Durch Anordnung und Direction der Winter-Abonnementskonzerte hat er sich verdient um das Musikleben Aachens gemacht, wo er sich seinerseits wieder so angenehm gefesselt fühlte, dass er den 1871 an ihn ergangenen Ruf, in die Hofkapellmeisterstelle zu Sondershausen an Max Bruch’s Stelle zu treten, ablehnte.
5Breval, Jean Baptiste, Violoncellist und Componist, geboren 1756 im Departement de l’Aisne, war ein Schüler von Cupis und that sich als Virtuose schon frühzeitig im Concert spirituel zu Paris hervor. Von 1791 bis 1806, wo er pensionirt wurde, war er im Orchester der Grossen Oper als erster Violoncellist und von 1796 bis 1802 in der zweiten Classe des Pariser Conservatoriums als Lehrer des Violoncells angestellt. Er ist seinerzeit auch durch eine grosse Zahl von Compositionen in ganz Frankreich, ja sogar über die Grenzen desselben hinaus bekannt gewesen. Seine Schreibweise, ganz im damaligen französischen Geschmacke gehalten, zeigt gleichwohl eine gewisse Neigung, auch die Mittelstimmen melodiös zu schaffen; besonders tritt dies in seinen Quartetten zu Tage. B.’s Productivität war ausserordentlich gross. Erwähnt seien nur: 2 Singspiele, deren eines, »Ignaz und Leonore« betitelt, der gothaische Theaterkalender von 1796 erwähnt, — der Titel des anderen ist unbekannt; ferner 8 Sinfonien, 7 Violoncell-Conzerte, 18 Violin-Quartette, 12 Trios für Violine, Bratsche und Bass, 3 Trios für Violoncell, Violine und Bass, 6 Trios für Flöte, Violine und Bass, 54 Duos für zwei Violinen, 6 Duos für Gesang, 6 Duos für Violine und Viola, 6 für zwei Flöten, 18 für Violine und Violoncell, 12 für zwei Violoncells, 18 Violoncell-Soli, endlich noch 16 Ausgaben verschiedener Variationen für Violoncell und Bass u. s. w. B. selbst zog sich nach Aufgabe seiner Thätigkeit als Instrumentalist und Lehrer nach dem Dorfe Chamouille zurück und starb daselbst Ende des Jahres 1825.
7Brevi, Giovanni Battista, ein angesehener italienischer Tonsetzer aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, welcher Kapellmeister an der Kathedrale di San Francesco, an der Jesuitenkirche di San Fedele und an der Kirche del Carmine in Mailand war. Im J. 1673 wird er als Organist am Dome zu Bergamo genannt. Von seinen damals sehr geschätzten Compositionen können angeführt werden: »Bizzarrie armoniche, ovvero Sonate da camera a tre stromenti col basso continuo«, »La catena d’oro, Ariette da camera a voce sola«, »La divozione canora, ovvero XI Motetti a voce sola e basso continuo«, »Deliri d’amor divino, o Cantate a voce sola e basso continuo«. Diese Arbeiten stammen der Druckzahl nach aus den Jahren 1693 bis 1706.
9Brevis (scil. nota, latein.; franz.: Brève als Substantiv), d. h. »kurze Note«, im Gegensatz zur »langen« — Longa, ist eine Note, von welcher zwei oder drei auf eine Longa gehen. Sie entspricht unserer doppelten ganzen Tactnote, findet heute nur noch im Alla-breve-Tact Anwendung und galt in der Mensuralmusik als Tacteinheit, als Maass, daher sie auch kurz Tempus oder Mensura temporis genannt wurde und folgende Gestalt hatte: = (s. auch Mensuralnotenschrift). C. S.
11Brewer, Thomas, englischer Tonsetzer und Virtuose auf der Viola da gamba, war ein Zögling des Christ-Hospitals in London und hatte seine Blüthezeit als Künstler in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Er hat zahlreiche Fantasien für sein Instrument geschrieben, aber auch Canons und Lieder, sogenannte Catches, von welchen letzteren sich mehrere in Hilton’s Collection (London, 1752) befinden. Besonders bekannt und beliebt geworden ist sein Gesang »Turn Amarillys to thy swain etc.«, der noch jetzt in England gesungen wird und sich zuerst in dem »Musical Companion« (London, 1673) befindet (vgl. Hawkins »Geschichte« Bd. V, S. 24).
13Brian, Albert, wird als englischer Componist und im 17. Jahrhundert in London lebend, erwähnt.
15Briant, Denis, ein französischer Tonsetzer, von dem Nichts weiter bekannt ist, als dass seine Lebenszeit zu Anfang des 16. Jahrhunderts zu setzen ist.

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