Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 108

Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1874

13 lines. Read by computer on 15 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 102. See the scan on archive.org.

1lesungen des Professors A. B. Marx an der Universität fleissig besuchte, welche namentlich auf seine Compositionsübungen von anregender Einwirkung waren. Als Nachfolger Köhler's wurde G. an das Pädagogium und Waisenhaus zu Züllichau berufen und wirkt noch jetzt daselbst in sehr anzuerkennender Art in der Eigenschaft eines Musikkdirektor und Musiklehrers dieser Institute. Von seinen zahlreichen compositorischen Arbeiten sind Motetten, der für Männerstimmen gesetzte 34. Psalm, Schullieder, andere Gesangsachen und Orgelstücke im Druck erschienen. one of two readings
2lesungen des Professors A. B. Marx an der Universität fleissig besuchte, welche namentlich auf seine Compositionsübungen von anregender Einwirkung waren. Als Nachfolger Köhler's wurde G. an das Pädagogium und Waisenhaus zu Züllichau berufen und wirkt noch jetzt daselbst in sehr anzuerkennender Art in der Eigenschaft eines Musikdirektor und Musiklehrers dieser Institute. Von seinen zahlreichen compositorischen Arbeiten sind Motetten, der für Männerstimmen gesetzte 34. Psalm, Schullieder, andere Gesangsachen und Orgelstücke im Druck erschienen. one of two readings
4Gäde, Theodor, ein Tanzcomponist von localer Bedeutung, lebte im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts zu Berlin und hat ausser der Musik zu einem Ballet »die Eifersüchtigen auf dem Lande« zahlreiche, zum Theil beliebt gewesene Märsche und Tänze aller Art, sowie einige Gesänge und Clavierstücke componirt.
6Gähler, von, Conferenzrath und erster Bürgermeister von Altona, ein ausgezeichneter Dilettant und Musikkenner, ist 1748 zu Delmenhorst geboren und starb im J. 1825 zu Altona. Er war als Clavierspieler ein Schüler Phil. Em. Bach's. Zahlreiche Abhandlungen und Recensionen von ihm in verschiedenen Jahrgängen der Leipziger allgemeinen musikalischen Zeitung bekunden seine hervorragende allgemeine Intelligenz und seine tiefe Einsicht in das Wesen der Tonkunst.
8Gährich, Wenzel, ein gewandter und talentvoller Componist, geboren am 16. Septbr. 1794 zu Zerchowitz in Böhmen, besuchte bis zu seinem zwölften Jahre die Schule seines Geburtsorts und kam dann auf das Piaristen-Gymnasium zu Prag, wo er sich nebenbei im Violinspiel ausserordentlich vervollkommnete. Im J. 1813 bezog er die Universität zu Leipzig, um die Rechtswissenschaften zu studiren. Er sah sich jedoch bald genöthigt, dieses Fachstudium wegen mangelnder pecuniärer Mittel aufzugeben und sich als Violinist des Leipziger Theaterorchesters engagiren zu lassen. Bereits war er 23 Jahr alt, als er dort anfing, sich mit eingehenden Musikstudien zu befassen. Um 1825 wurde er als königl. Kammermusikus in die Hofkapelle zu Berlin berufen, und im J. 1845, nachdem er sich bereits durch eine Anzahl sehr gelungener Ballet-Compositionen bekannt gemacht hatte, zum Ballet-Dirigenten der königl. Oper ernannt. Als solcher im J. 1860 pensionirt, starb er im J. 1865. — G. hatte sich einen gewissen localen Ruhm erworben, hätte aber, dem Werthe seiner compositorischen Arbeiten nach, einen weit ausgedehnteren Ruf verdient. Denn er besass ein bemerkenswerthes melodisches Talent und war ein geschickter Künstler in Bezug auf Ausgestaltung und Ausarbeitung seiner Ideen, sowie der Instrumentation. Er hat mehrere Sinfonien, Ouvertüren und Zwischenaktsstücke für das königl. Schauspiel in Berlin, ferner Musiken zu Vaudevilles und Localpossen, Gelegenheits-Cantaten, Kirchenstücke, ein- und mehrstimmige Lieder, Streichquartette und Märsche und Tänze aller Art geschrieben, von denen nur das Wenigste im Druck erschienen ist. Unbestreitbare Bedeutung gebührt ihm als Balletcomponisten, und für sein grosses Talent auf diesem Gebiete sprechen seine Partituren zu Taglioni'schen und Hoguet'schen Tanzpoemen, als »Don Quixote«, »die Insel der Liebe«, »der Seeräuber«, »Aladin« u. s. w. Auch zwei Opern existiren von ihm im Manuscript: »die Creolin« und »der Freibeuter«, welche das volle Lob näherstehender Sachverständiger erfahren haben, aber von seinen Erben vergebens behufs Aufführung ausgeboten worden sind. — Ein Sohn von ihm, Georg G., hat sich in Berlin als Pianist vortheilhaft bekannt gemacht und wirkte bis 1870 als Bratschist in der Hof- und Opernkapelle.
10Gämmrich, Heinrich, einer der trefflichsten schlesischen Orgel- und Violinspieler der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, starb im J. 1775 als Cantor an der Pfarrkirche in Bunzlau, welche Stellung er beinahe fünfzig Jahre hindurch in Ansehen und mit Ehren bekleidet hatte.
12Gänsbacher, Johann Baptist, fruchtbarer und geschickter Componist,

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.