Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1874

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1und für Compositionen aller Art. Er concertirte mit grossem Beifall in Pressburg, Pesth und anderen ungarischen Städten, verheirathete sich 1810 und kehrte nach Ablauf seines sechsjährigen Contracts nach Wien zurück, wo er sofort Engagement als erster Violinist am Theater an der Wien erhielt. Der k. k. Hofintendant Graf Kuefstein und der Hofkapellmeister Salieri, die ihn damals hörten, wurden seine Gönner und verschafften ihm 1816 eine Violinistenstelle in der k. k. Hofkapelle. Bis 1820 liess sich F. noch häufig hören und brachte zugleich auch stets neue Arbeiten seiner Composition zur Aufführung. Da er als Musiklehrer sehr gesucht war, so gab er schon 1818 seine Theaterstellung und 1820 auch das Concertgeben auf. Dennoch übernahm er 1824 das Amt als Secretär des Tonkünstler-Unterstützungsvereins »Haydn«, sowie die Direktion der beiden jährlichen Concerte dieses Instituts, was wiederum zur Folge hatte, dass er auf Empfehlung des Grafen Moritz von Dietrichstein, des Präses und Protectors des Vereins, 1828 die Stelle des Orchesterdirektors der Musik im Burgtheater erhielt, welche Stellung F. bis zum J. 1850 einnahm. Während dieser Periode hat er, ausser einer Sinfonie, für das Bedürfniss jener Bühne 15 Ouvertüren und ungefähr 90 Entr'acts, unter welchen letzteren sich viele für Orchester arrangirte Sätze von Beethoven, Onslow, Ries u. s. w. befinden, geschrieben. Seine übrigen Compositionen bestehen in einer grossen Messe, sammt Graduale und Offertorium, einem Streichquintett, mehreren Quartetten, Concertstücken, Variationen, Solos u. s. w. für Violine, ferner einem Septett für Flöte, Violine, Oboe, Fagott, Horn, Violoncello und Bass, einem Quintett, Quartetten, Trios, Duos für Flöte, endlich einem Rondo für Harfe und Orchester, zwei Claviertrios, Variationen für Pianoforte, Gesängen und Liedern. Wenig davon ist gedruckt, zeigt aber frische Erfindung und klare, melodische und wirkungsvolle Setzweise. Sehr bedeutend war auch sein Talent als Orchesteranführer und als Dirigent.
3Französische Musik, s. Frankreich.
4Französische Posaune hiess ein fünfmetriges Orgelregister von sanfterem Kange als die Bassposaune.
5Französische Stimmung, s. Kammerton.
6Französischer Violinschlüssel hiess der früher mehrfach in Frankreich gebräuchlich gewesene G- oder Violin-Schlüssel auf der ersten Linie des Notensystems. S. Notenschrift.
7Franzoni, Amando, italienischer Tonsetzer, geboren um 1575 zu Mantua, hat ein erstes Buch seiner fünfstimmigen Madrigale (Venedig, 1608), sowie dreistimmige Gesänge veröffentlicht.
8Fraschini, Gaëtano, berühmter italienischer Opernsänger, geboren zu Pavia im J. 1815, studirte anfangs Medicin, folgte aber dann dem Rathe, seine schöne, starke Tenorstimme für die Bühne zu verwerthen und liess dieselbe von dem Gesanglehrer Moretti ausbilden. Im J. 1837 debütirte er denn auch mit Glück auf der Opernbühne seiner Vaterstadt, von welcher aus er nach und nach die bedeutendsten Theater Italiens betrat und bald ungeheure Erfolge aufzuweisen hatte. Auch in Wien, Madrid, Paris und London hatte man während der italienischen Saisons Gelegenheit, sein mächtiges und klangreiches Organ zu bewundern, wenngleich daselbst seine Manier und Schule mancherlei Anfechtungen erfuhren.
9Frasi, Felice, italienischer Componist und Dirigent, um 1805 in der Lombardie geboren, vollendete seine musikalischen Studien auf dem Conservatorium zu Mailand und erhielt alsbald darnach, erst 20 Jahr alt, die Stelle als Kapellmeister an der Kathedralkirche zu Vercelli. Im J. 1845 wurde er als Nachfolger Vaccaj's zum Direktor des Conservatoriums zu Mailand ernannt, starb als solcher aber schon im J. 1849. Er hat Clavier- und Orgelstücke veröffentlicht und 1827 zu Mailand auch eine Oper »La selva di Hermannstadt« nicht ohne Erfolg zur Aufführung gebracht.
10Frasi, Miss, englische Sängerin, Schülerin Burney's und um 1748 zu

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