Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1875

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1beliebt gewesenen Compositionen bestehen in Concerten, Sonaten, Variationen, Duos für Violoncello, Streichtrios und Quintetten, sowie einer concertirenden Sinfonie für Violine und Violoncello. Ebenso ist er der Verfasser einer Violoncelloschule.
3Hustache, Claude Theodor, französischer Tonkünstler und Componist, geboren am 16. Febr. 1821 zu Gray, studirte Clavierspiel und Composition auf dem Conservatorium zu Dijon, in welcher Stadt er sich auch als Musiklehrer niederlies. Er hat von seiner Composition Pianofortesachen und Romanzen veröffentlicht.
5Hut (latein.: pilea) nennt man den beweglichen Deckel auf dem gedeckten zinnernen Pfeifenwerke der Orgel (s. Orgel und Gedakt). Statt des Ausdrucks H. gebraucht man auch die Bezeichnungen Büchse, Haube, Deckel, Deckung, Kappe oder Stülpe. Die Benennungen Kappe oder Büchse sind in der Fachsprache der Orgelbauer mehrdeutig; die übrigen Namen aber beziehen sich nur allein auf den Körper.
7Huth, Louis, gewandter deutscher Tonkünstler, geboren um 1810 im Mecklenburg'schen, lebte anfangs in Berlin als Orchester-Violoncellist und seit 1835 als Musiklehrer. Im J. 1843 ging er als fürstl. Theaterkapellmeister nach Sondershausen ab, übernahm aber schon 1845 das Theater in Potsdam auf eigene Rechnung und führte dasselbe bis 1849, wo ihn die ungünstigen Zeitverhältnisse zum Rücktritt nötigten, in trefflicher Art. Er lebte hierauf, Musikunterricht ertheilend, in Potsdam und Hannover, später in London, wo er 1859 starb. H. war ein begabter Gesangs-, besonders Liedercomponist; sein »Hindumädchen« und »Der Reiter und sein Liebchen« waren längere Zeit hindurch in ganz Deutschland gesungene Artikel. An grösseren Werken hat er das Oratorium »Die Apostel am Pfingsttage« und die Opern »Golo und Genoveva« und »Bellarosa« geschrieben.
9Hutschenruyter, Wilhelm, geschickter holländischer Tonkünstler, geboren am 28. Decbr. 1796 zu Rotterdam, erhielt mit sieben Jahren von dem Musikmeister Dahmen Violinunterricht; später lernte er Waldhorn und Trompete und wurde als junger Mann schon im Stadtorchester, sowie im Musikcorps der Bürgergarde zu Rotterdam angestellt, in welchen Corporationen er 1822 zum Kapellmeister aufrückte. Von ächtem Kunsteifer beseelt, begründete er 1826 das zu grosser Bedeutung für das ganze Land herangewachsene Concertinstitut »Eruditio musica« und erhielt für seine Verdienste im Laufe der Zeit viele Auszeichnungen, u. A. 1858 den Orden der Eichenkrone. Rotterdam hat der auch als Mensch hochgeachtete Künstler niemals bleibend verlassen und widmet sich, obgleich hochbetagt, auch noch gegenwärtig der Direktion seiner Militärkapelle und eines Kirchenchors. Für die erstere hat er viele Harmoniemusik-sachen theils componirt, theils arrangirt, dann aber auch für grosses Orchester Sinfonien und Ouvertüren geschrieben. Ausserdem zählen eine Oper »Le roi de Bohème«, viele grössere und kleinere Kirchenstücke, mehrstimmige Gesänge und einstimmige Lieder zu seinen Compositionen. Reiner Satz zeichnet alle seine Arbeiten vortheilhaft aus.
11Huttari, Jacob, vortrefflicher Violinist des 18. Jahrhunderts, geboren zu Schüttenhofen in Böhmen, wurde zu den besten Vertretern seines Instruments im ganzen Lande gerechnet und starb im J. 1787 zu Prag. Auch seine Compositionen für Violine wurden als werthvoll und geschickt gearbeitet gerühmt.
13Huyghens, Constantin, berühmter holländischer Dichter und auch in der Musik sehr erfahren, im Haag 1596 geboren, war Rath und Secretär des Prinzen von Oranien und starb am 28. März 1687. Musikalisch ist er durch seine anonym im Druck erschienene Abhandlung zur Klarstellung der Frage, ob Instrumente in der Kirche zu dulden seien (Haag, 1641), sowie durch seine Schrift »Orgelgebrüyk in de Kerke der vereenigte Nederlande« (Amsterdam, 1660) bemerkenswerth. — Sein Sohn war jener Christian H., den man als

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