Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1876

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1direktor, geboren 1830 in Baden bei Wien, betrieb seit seiner frühesten Jugend eifrig Musikübungen, sodass er, nachdem er im dortigen Theaterorchester seine Befähigung als Musiker praktisch erprobt hatte, schon mit 18 Jahren als Kapellmeister der Bühne zu Klagenfurt engagirt wurde. In gleicher Eigenschaft wirkte er hierauf in Oedenburg, Pressburg, Graz und Krakau, seine Befähigung als Dirigent und auch als dramatischer Componist immer mehr documentirend. Nachdem er 1856 noch in Baden und 1857 in Triest thätig gewesen war, wurde er als erster Opernkapellmeister nach Pesth engagirt, wo selbst er drei Jahre lang verblieb, hierauf vier Jahre hindurch das Orchester des Karl-Theaters in Wien und dann das des Theaters an der Wien daselbst leitete. Im Herbst 1867 übernahm er die Gesammtdirektion des Harmonie-Theaters in Wien und 1868 die des Stadttheaters in Baden, welches er auf eine ziemlich bedeutende Stufe brachte, zumal er auch dem musikalischen Theile des Geschäfts seine volle Thätigkeit widmete. Mitten in einem erfolgreichen, allgemein anerkannten Wirken starb er unerwartet am 27. Septbr. 1875 in Baden. Von seinen Compositionen, welche eine grosse Anzahl Operetten, Possen und andere Bühnenmusiken umfassen, sind als hervorragend und beliebt zu nennen: »Die Nixe«, romantische Oper, in Oedenburg, Krakau und Pesth mit grossem Erfolge aufgeführt, ferner die Operetten »Die böse Nachbarin«, »Die Müllerin von Marly«, »Die beiden Stotterer«, »Die Braut aus der Residenz«, sämmtlich für das Karl-Theater in Wien geschrieben, sodann »Fridolin« (für das Harmonie-Theater in Wien), »Die tanzenden Blumen« (für das Theater an der Wien), sowie seine letzte dreiaktige Operette »Die Macht der Frauen«, welche in Baden unter anhaltendem Erfolge über dreissig Mal gegeben wurde. — Sein Bruder, Ludwig K., hat sich ebenfalls als Theaterdirektor, Kapellmeister und Componist einiger Operetten einen guten Namen gemacht. Derselbe leitet seit 1874 das Theater in Klagenfurt, nachdem auch er vorher Kapellmeister am deutschen Landestheater in Pesth gewesen war.
3Kletzer, Feri, vorzüglicher ungarischer Violoncello-Virtuose, geboren um 1830, begründete auf Concertreisen, die sich über alle Welttheile erstreckten, seinen Ruf, der jedoch sehr problematisch ist, da er mehr als ausserordentlich begabter Naturalist, denn als in wirklicher Schule gebildeter Künstler glänzt. Dem entsprechend ist sein Spiel sowie seine Compositionen lediglich auf das Aeusserliche gerichtet.
5Kletzinsky, Johann, polnischer Violinvirtuose und Instrumentalcomponist, lebte um 1797 in Wien und hat von seiner Composition Streichtrios, Violinduos, Concerte und Variationen für Violine veröffentlicht.
7Kliem, guter deutscher Clavierbauer, der um 1800 zu Brüheim bei Gotha lebte, wohin er aus dem Hessen'schen gezogen war. Seine Flügel besonders erfreuten sich damals eines trefflichen Rufes in ganz Deutschland.
9Klier, Augustin, deutscher Kirchencomponist, geboren am 25. Octbr. 1744 zu Weiden in Baiern, trat 1762 in das Kloster Speinshart, um sich dem Priesterstande zu widmen. Die dort gepflegte Musikübung regte ihn an, sich mit tonkünstlerischen Studien zu befassen, und man schickte ihn endlich zu seiner höheren Ausbildung nach München, wo er besonders noch Gesang, Flöte und Violoncello studirte. Hierauf kehrte er in sein Kloster zurück, wo er die Musikdirektion übernahm. Nach Aufhebung desselben liess er sich in München nieder. Viele Kirchensachen seiner Composition haben sein Andenken lange erhalten. — Sein Bruder, Andreas K., geboren 1746 zu Kemnath, war Chordirektor im Franciscanerkloster zu Amberg und componirte Messen und andere Kirchenstücke, die sich durch einfache Melodie auszeichneten. — Ein dritter Bruder, Joseph K., geboren am 24. April 1760 zu Kemnath, hatte im Kloster Weissenhohe die Priesterwürden empfangen und war daselbst Musikdirektor geworden. Bekannter denn als Componist, ist er durch seine ungewöhnliche Fertigkeit auf der Guitarre und Violine geworden.
11Klimax (griech.: κλίμαξ, latein.: gradatio, französ.: gradation), was wir

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