Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 105

Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1876

15 lines. Read by computer on 15 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 99. See the scan on archive.org.

1K.'s sind besonders zu erwähnen: »Fantaisie-Polonaise« für Piano; »Maysong«, Duett für zwei Frauenstimmen (beide bei Schott in Mainz), und die Romanze »Pense tu, que ce soit t'aimer« für Tenor oder Sopran (Moskau, bei Jürgenson). Unter den Arrangements: Wagner's »Ring des Nibelungen«, Clavierauszug, 4 Theile; Schubert's C-dur-Sinfonie für zwei Claviere; Tschaikowsky's Oper »Romeo und Julie« für zwei Claviere. Ausserdem gibt es von K. eine neue Orchestrirung des Chopin'schen F-moll-Clavierconcertes, eine orchestrale Bearbeitung des Clavierconcertes von Alkan (aus dessen Etuden op. 39), beide mehrfach mit Beifall in Moskau zur Aufführung gebracht, und eine mit grosser Sorgfalt revidirte Chopin-Ausgabe, von der bis jetzt vier Theile in Moskau bei Jürgenson erschienen sind. one of two readings
2K.'s sind besonders zu erwähnen: »Fantaisie-Polonaise« für Piano; »Maysong«, Duett für zwei Frauenstimmen (beide bei Schott in Mainz), und die Romanze »Pense tu, que ce soit t'aimer« für Tenor oder Sopran (Moskau, bei Jürgenson). Unter den Arrangements: Wagner's »Ring des Nibelungen«, Clavierauszug, 4 Theile; Schubert's C-dur-Sinfonie für zwei Claviere; Tschaikowsky's Oper »Romeo und Julie« für zwei Claviere. Ausserdem giebt es von K. eine neue Orchestrirung des Chopin'schen F-moll-Clavierconcertes, eineorchestrale Bearbeitung des Clavierconcertes von Alkan (aus dessen Etuden op. 39), beide mehrfach mit Beifall in Moskau zur Aufführung gebracht, und eine mit grosser Sorgfalt revidirte Chopin-Ausgabe, von der bis jetzt vier Theile in Moskau bei Jürgenson erschienen sind. one of two readings
4Klingelzug, auch Balgglocke oder Balgregister, Calcantenglocke, Calcantenregister, Calcantenwecker und ähnlich heisst in dem Mechanismus der Orgel der äusserlich nicht selten einem wirklichen Registerzuge ähnlich gebildete Glocken- oder Schellenzug, mittels dessen der Organist, nachdem die Orgel eine Zeitlang geschwiegen und der Balgtreter die Bälge hat ablaufen lassen (während der Predigt u. s. w.), demselben das Zeichen giebt, seine Thätigkeit wieder aufzunehmen.
6Klingen, s. Klang.
8Klingenberg, Friedrich Wilhelm, tüchtiger deutscher Violinist, Dirigent und Componist, geboren am 6. Juni 1809 zu Sulau in Schlesien als Sohn des dortigen Cantors und Organisten, der ihm auch den ersten Musikunterricht ertheilte, bis er 1820 in Breslau seine Gymnasialstudien beginnen konnte. Während eines fünffährigen Aufenthalts daselbst unterrichtete ihn der Organist Neugebauer, der Violinist Taschenberg, der Pianist Ressel und der Kapellmeister J. Schnabel. Bis 1830 besuchte er nun das Gymnasium in Liegnitz, in welcher Stadt sein Vater Cantor und Organist an der Frauenkirche geworden war. Als derselbe 1827 gestorben war, sorgte K. in kindlicher Treue durch Stundengeben für seine Mutter und Geschwister. Im Herbst 1830 bezog er die Breslauer Universität, gab aber das Studium der Theologie nach einem Jahre wieder auf, da ihn der akademische Senat in Anbetracht seiner trefflichen musikalischen Leistungen zum Direktor des akademischen Musikvereins ernannte. Nachdem er sechs Jahre lang mit grosser Auszeichnung diesen Verein geleitet hatte, übernahm er den Breslauer Künstlerverein und that sich häufig ausser als Componist auch als Violinvirtuose hervor. Im J. 1840 erhielt er den Ruf als Cantor der Peterskirche nach Görlitz, wo er als Lehrer und Dirigent sich so grosse Verdienste um das Musikleben der Stadt erwarb, dass er 1844 zum königl. Musikdirektor ernannt wurde. Noch jetzt wirkt er daselbst umsichtig und eifrig als Dirigent des St. Petri- und Pauli-Kirchenchors und des nach ihm genannten Gesangvereins, mit welchem letzteren er im Winter bemerkenswerthe Musikaufführungen veranstaltet. Componirt hat er Kirchenwerke, eine Sinfonie, Ouverturen und andere Instrumentalsachen, Chorgesänge aller Art, Lieder u. s. w. und auch Mehreres davon herausgegeben. — Seine Schwester, Emilie K., geboren am 8. April 1812 zu Sulau, wurde im Gesang durch Siegert und Mosewius in Breslau ausgebildet und lebt als geachtete Gesanglehrerin in Görlitz. — Sein jüngerer Bruder, Julius K., geboren am 15. März 1815 zu Sulau, bildete sich unter Kummer in Dresden zu einem tüchtigen Violoncellisten aus und lebt seit 1842 in St. Petersburg. Er hat Mehreres für Violoncello und Pianoforte componirt.
10Klingenbrunner, Wilhelm, gut gebildeter Dilettant, geboren am 27. October 1782 zu Wien, war landständischer Kassenbeamter daselbst und hat Vieles für Flöte, Guitarre und Czakan componirt, auch eine Flötenschule veröffentlicht.
12Klingende Stimmen oder Register, s. Orgelregister.
14Klingenstein, Bernhard, einer der geschicktesten und fruchtbarsten deutschen

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.