Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 179

Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1876

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1riationen für Harfe, Duetten für zwei Harfen, einem Quartett für Harfe und Streichinstrumente, Sinfonien mit Harfe u. s. w. — Seine schon erwähnte Gattin, geborene Meyer aus Metz, die K. auf einer Kunstreise in ihrer Geburtsstadt als ganz junges Mädchen hatte kennen lernen und zu einer für die damalige Zeit unvergleichlichen Harfenvirtuosin ausgebildet hatte, entfloh 1790 aus dem Hause ihres Mannes und Wohlthäters nach England. In London wurde sie bis 1802 bewundert und gefeiert. Hierauf scheint sie aus dem öffentlichen Leben zurückgetreten zu sein, war aber noch 1824 am Leben.
3Krumpke, deutscher Orgelbauer, lebte in der Wendezzeit des 17. und 18. Jahrhunderts zu Breslau und hat u. A. 1701 das Werk in der dortigen Katharinenkirche mit zwei Manualen, Pedal und 14 Stimmen errichtet.
5Krunander, Peter von, nach Prinz's Zeugniss einer der fertigsten Orgelvirtuosen seiner Zeit, war um 1690 als Hoforganist im Holstein'schen angestellt.
7Kruse, ein angenehmer, beliebter Sänger und tüchtiger Theatercomponist, fungirte in den letzten Jahren des 18. Jahrhunderts als Opernregisseur bei der Gutermann'schen Schauspielergesellschaft in Schwedisch-Pommern. Chöre, Gesänge und Ouverturen seiner Composition zu mehreren damals gegebenen Schauspielen werden im Gothaischen Theater-Kalender von 1797 S. 217 angeführt.
9Krustische Instrumente oder Schlaginstrumente (vom griech. ξροτζώ, ich schlage oder hämmere) ist der Gattungsname für alle Tonwerkzeuge, bei welchen der sonore Körper durch Schlagen, Klopfen oder Reiben, theilweise auch durch Reissen zum Erklingen gebracht wird. Dahin gehören: die Glocken, Becken, Trommeln, Triangel, Castagnetten, Pauken, Sistern, ferner die Strohfiedel, Mandoline, Zither (weil ihre Saiten mit einem Plektrum geschlagen oder gerissen werden), das Hackebrett, die Glasharmonica u. s. w. Auch das Clavier, Fortepiano, überhaupt alle diejenigen Tasteninstrumente, deren Ton durch einen Schlag (nämlich des Hammers an die Saiten) hervorgebracht wird, sind krustische Instrumente, weshalb denn auch häufig krustische Tasten- oder Clavier-Instrumente als eine besondere Klasse der ganzen Gattung aufgeführt werden, zum Unterschiede von solchen Clavierinstrumenten, deren Ton nicht durch Anschlagen von Hämtern hervorgebracht wird. Der letzteren Abtheilung nichtkrustischer Tasten- oder Clavierinstrumente gehören an: die Orgel, Physharmonica, das Melodium, der Bogenflügel, das Aeolodicon u. s. w., weil bei ihnen der Ton lediglich durch comprimirte Luft, durch Pfeifen, Zungen- und Feder-Vibrationen hervorgerufen wird.
11Krysaphe, Manuel Lampadarius, oder Chrysaphe, hiess ein neugriechischer Musiker und Dichter, der eine Abhandlung: »De arte psallendi« betitelt, geschrieben und ausserdem auch eigene und fremde geistliche Lieder in neugriechischer Weise componirt hat. Die Manuscritte der erwähnten Werke K.'s sollen nach D. Fabricii »Bibl. Gr.« lib. 3 c. 10 p. 270 sich in der Bibliothek des spanischen Klosters Escurial befunden haben.
13† Ktenia (griech.: κτενία) war der antike Name für die Seitenarme der Leier des Hermes oder Merkur.
15Ktesibios, ein aus Alexandrien gebürtiger hochberühmter altgriechischer Mechaniker, Sohn eines Barbiers, der ums J. 120 v. Chr. durch Erfindung der Wasserorgel (s. d.) sich der Mit- und Nachwelt dauernd bekannt gemacht hat. Auch die Feuerspritze, überhaupt alle Maschinen, in welchen die wirkende Kraft in dem Drucke der Luft besteht, hat er erfunden.
17Kubasch, einer der besseren Violinisten Schlesiens zu Anfang der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, machte sich von seiner Heimath, der Oberlausitz aus, die er nicht verlassen zu haben scheint, auch als Componist zweier Violin-concerte bekannt. Er starb um 1780 in den dürftigsten Umständen.
19Kucharž oder Kuchorž, Johann, vorzüglicher Orgelvirtuose, sowie geschickter Tonsetzer, geboren am 5. März 1751 zu Chotecz in Böhmen, erhielt

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