Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1876

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1namentlich an den Bestrebungen des Tonkünstlervereins. — Seine beiden Söhne, Ernst und Otto, waren tüchtige Mitglieder der königl. Kapelle. Ernst K., Violoncellist, geboren den 8. Novbr. 1824, kam 1844 in die k. Kapelle und starb am 2. Aug. 1860. Otto K., Violinist, geboren den 19. April 1826, trat 1841 in die königl. Kapelle und schied 1853 aus dem Verbande derselben. Sein Sohn, Alexander K., geboren den 10. Juni 1850, ist bekannt als geschickter Violinist; er hat seine Studien im Conservatorium zu Leipzig unter David gemacht und lebt jetzt in England. Der jüngste Sohn des Kammervirtuosen Friedrich August K., Max K., geboren den 23. April 1842, war Violoncellist und starb den 18. Septbr. 1871 in Odessa.
3Kummer, Karl Gotthelf, ein Bruder des Vorigen, geboren am 9. Decbr. 1799 zu Dresden, kam 1817 als Oboist, Schüler seines Vaters, in die königl. Kapelle. Ein ausgezeichneter Künstler auf seinem Instrumente, trat er 1859 in Pension und starb den 9. April 1865.
5Kummer, Ferdinand Wilhelm, jüngster Bruder des Kammervirtuosen F. A. Kummer, geboren am 15. Octbr. 1802 in Dresden, ein tüchtiger Violoncellist, kam 1820 in die königl. Kapelle, starb aber schon den 21. Juni 1834. — Sein einziger Sohn, Moritz K., geboren den 15. Aug. 1827, trat 1847 als Oboist in die königl. Kapelle und starb im J. 1864.
7Kummer, Gotthelf Heinrich, der dritte Sohn Johann Gottfried K.'s, war am 23. Jan. 1774 zu Neustadt bei Dresden geboren, erlernte die Musik bei seinem Vater und übte sich vorzüglich auf dem Fagott, worauf er es in seinem 18. Jahre schon so weit gebracht hatte, dass er als erster Fagottist beim Hautboistencorps der kurfürstl. sächsischen Leibgrenadiergarde angestellt wurde. Im J. 1798 machte er seine erste Kunstreise und zwar nach Stockholm und Kopenhagen, wo er sich mit Erfolg bei Hofe hören liess. Im J. 1809 bekam er einen Ruf als Fagottist in die kurfürstl. sächsische Kapelle und unternahm von da an wieder mehrere Kunstreisen, die ihm vielen Beifall einbrachten. K. besass einen wohlverdienten Ruhm als Fagottist, er zeichnete sich durch schönen Ton, geschmackvollen Vortrag und Fertigkeit aus. Im J. 1842 feierte er sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum und trat zugleich in den Ruhestand. Er starb in Dresden am 28. Jan. 1857, 83 Jahre alt.
9Kummer, Heinrich, einziger Sohn des Vorigen, wurde zu Dresden am 8. Mai 1809 geboren und schon in der frühesten Jugend vom Vater im Clavierspiel unterrichtet, so dass er bereits im sechsten Jahre in einem Concert in Bischofswerda spielte. Im Frühjahr 1816 concertirten Vater und Sohn an den Höfen zu Berlin und Dresden, zwei Jahre darauf unternahmen beide eine grössere Kunstreise. Das Endziel derselben war München, wo König Max nach einem Hofconcerte Vater und Sohn mit einer prächtigen goldenen Tabatière samt 30 Ducaten Inhalt beschenkte. Seit dieser Zeit wiederholten sich ein Jahr ums andere diese Kunstausflüge nach vielen Orten Deutschlands. Inzwischen hatte Karl Krägen in Dresden die weitere Ausbildung des strebsamen jungen Clavierspielers übernommen, auch wurde von Letzterem keine Gelegenheit verabsäumt, von der vorübergehenden Anwesenheit berühmter Claviervirtuosen in Dresden, namentlich Hummel's und Moscheles', so viel als möglich zu profitieren. Auf Wunsch des Vaters hatte der Sohn auch das Fagottspiel erlernt, so dass er im J. 1827 bei der königl. Kapelle in Dresden als Accessist eintrat. Als indess bis Anfang 1832 wegen Mangel einer offenen Stelle in der Kapelle keine feste Placirung möglich war, zog es der junge K. vor, einem glänzenden Engagement als Clavierlehrer zu folgen und zwar beim Obersten von Philippeus, damaligem Verwalter des Fürstenthums Lowitz in Polen. Nach zweijährigem Aufenthalte daselbst und mit vorzüglichen Empfehlungsbriefen reich versehen, ging er nach Petersburg, wo er sich bald Ruf erwarb, so dass er in den vornehmsten Häusern Eingang fand. Um sich eine Pension schon nach zehnjährigen Diensten zu sichern, trat er 1837 als erster Fagottist in das kaiserl. Theaterorchester zu Petersburg ein. 1847 pensionirt, verliess er

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